In den Teichen, Tümpeln, Seen und anderen Wasserstellen sind an warmen Frühlingstagen die Kröten und andere Amphibien, so wie hier in Nusse, auf und unter Wasser im Frühlingsrausch und Liebestaumel – die Fortpflanzung und Reproduktion läuft auf Hochtouren. Die Kröten legen ihre Eier in Form von Schnüren ab, das Männchen, welches vom Weibchen zur Laichstelle

Der Fasan ist wieder überall zu sehen und zu hören, so wie hier auf dem Anker am Feldrain. Ein optisch und sonst auch durch und durch interessanter Hühnervogel. Um nur einiges aufzuzählen: Aristoteles erwähnte das Sandbaden des Fasans gegen Läuse bereits, farbige Mosaike sind aus der Antike bekannt, für den Inbegriff für Schwelgerei galt der

Positive Spuren grosser Europäischer Geschichte sind nach 204 Jahren in Nusse im Pastoratsgarten zu finden – der große schöne Laubengang aus Weißbuchen an einem etwas frostigen Dezembermorgen. Er steht unter Naturdenkmalschutz. Der mündlichen Überlieferung nach wurde der Laubengang von einem napoleonischen Oberst angelegt – ein Ausdruck französischer Gartenkunst. Napoleons Truppen besetzten Lübeck im Jahr 1806

Ob zu Wasser, zu Lande oder in der Luft – Wildgänse sind überall dominant. Hunderte von Graugänse betreiben Mitte November auf dem noch eisfreien Behlendorfer See einen regen Flugbetrieb mit perfekten “lift-offs”, “flys” und “touchdowns” am laufenden Band.

Alle Jahre dasselbe: Die Uhren werden zurück-, die Gansekragen umgedreht. Zumindest auf solche Gesetzmäßigkeiten ist noch Verlass. Zu den Lieblingstagen der Gänse gehören mit Sicherheit nicht der 11. November und der 24. Dezember. Gänse sind gesellige Tiere also geniessen sie die schöne Oktobersonne auf dem Hof Ritzerau. Schon die Römer und die Germanen domestizierten die

Neben der Rosskastanie, gibt es beim genauen Hinschauen in unseren Wäldern im Herzogtum Lauenburg, aber recht selten, die Edelkastanie mit ihren Früchten im Herbst. Im Tessin in der Schweiz liegt ihr Schwerpunkt, sie ist die Allrounder Frucht, die Kastanienbäume lieferten auf den mageren Seitenhänge der Alpen zwei-bis dreimal mehr Kalorien pro kultivierte Einheit als der

An Feldrändern, Wiesen, Ackerbrachen und Pferdekoppeln fallen einem die schönen gelben buschigen Blütenstände auf: es ist das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea). Von Landwirten und Pferdehaltern ist es nicht gerne gesehen, da alle ihre Teile auf Grund der enthaltenen leberschädigen Pyrrolizidinalkaloide giftig sind. Aus dem Grunde werden die Pflanze, wie hier in der Nähe von Panten von

Gute Steinpilzstellen verraten sich oft durch die Anwesenheit von Fliegenpilzen und Flockenstieligen Hexenröhrlingen,denn diese drei Arten treten im Wald auffallend häufig als Standortgemeinschaften auf. Die Bauern mussten früher die gesammelten Leckerbissen an ihren Herrn abliefern.

Der Spechttintling kommt vor allem in mesophilen Buchenwäldern vor. Daneben ist er in wärmebegünstigten Eichen- und Eichen-Hainbuchen-Wäldern zu finden. Der Pilz lebt als Saprobiont auf basenreichen, seltener neutralen Lehmböden und Rendzinen. Diese sind flachgründig und schwach humos. Der Spechttintling ist ein Kalkzeiger. Der Spechttintling ist ein relativ seltener Pilz, der von August bis Oktober, vereinzelt

Im Herzogtum ist in diesem Jahr eine Steinpilzschwemme,Körbeweise sieht man Steinpilzsammler aus den Wäldern kommen. Das Herzogtum Lauenburg ist auch ein Steinpilzland . An den großen Seen, in den lichten Laubwäldern, unter Buchen und Eichen ist sein Zuhause. Es gibt viele Möglichkeiten, den Steinpilz zu geniessen: entweder trocknen, einfrieren, in Olivenöl einlegen oder sofort in

Der goldene Oktober ist das zwar noch nicht ganz, aber es herbstelt. Wie hier am Elbe-Lübeck-Kanal zwischen Niendorf und Göldenitz, einer einmalig schönen Knicklandschaft. Die Felder sind bestellt mit der Wintersaat, Baumkronen, Büsche und Sträucher verfärben sich langsam. Es fängt an bunt zu werden, das Chlorophyll und das Wasser verlässt die Bäume.

Wie hier in Gretenberge bei Lankau ist Leben in den Gärten und auf den Feldern, man hört den Reviergesang der Amsel. Der Tisch ist für die Amsel reichlich gedeckt, sie findet Regenwürmer und Engerlinge. Im Volksglauben und in Volksliedern taucht die Amsel oder Schwarzdrossel immer wieder auf und wird beschrieben.

Ein wirklich seltener Anblick in der heutigen Zeit, eine Kuhherde mit Hörnern beim Grasen am Waldrand in Fredeburg. So sahen die Kühe bis in den 60iger Jahren im vorigen Jahrhundert mal aus. In der modernen Milchviehhaltung sind die Tiere alle enthornt wegen der Verletzungsgefahr in den Großställen und beim Ausfechten der Rangordnung um den Platz