Sechzehn Naturparke wurden am Eröffnungsabend des Deutschen Naturpark-Tages 2016 im Rahmen der “Qualitätsoffensive Naturparke” ausgezeichnet.

Qualitäts-Scouts geben im Rahmen der „Qualitätsoffensive Naturparke“ Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung einzelner Naturparke. Sechs von Ihnen wurden jetzt für ihre 10jährige Arbeit geehrt.

Unter dem Motto „Landschaften voller Leben“ präsentierte der Verband Deutscher Naturparke seine Visionen für die Zukunft der Naturparkarbeit auf der Jubiläumsveranstaltung des BMUB.

Einst trennte die Grenze zwischen Ost und West die Menschen auf unerbittliche Art und Weise. Nun soll dort ein einzigartiges Band des Lebens entstehen: das Grüne Band Europa.

Wo die Alpen beginnen, der Bodensee nah ist und ein besonderes Gestein die Landschaft prägt, liegt der Naturpark Nagelfluhkette. An der Schnittstelle zwischen Allgäu und Bregenzerwald hat sich über viele Jahrhunderte hinweg eine großartige Kulturlandschaft entwickelt. Für Besucher der Nagelfluhkette gibt es grenzenlose Möglichkeiten, den Naturpark zu entdecken. Ob auf eigene Faust oder auf geführten Touren, bei einem Besuch im Naturparkzentrum im Alpseehaus oder bei kulinarischen Streifzügen durch die regionale Küche der zahlreichen LandZunge-Gasthöfe, der Naturpark Nagelfluhkette ist mehr als eine Reise wert.

Ein neuer Trend scheint geboren, in englischen Worten getauft: Nose-to-Tail. Aus Respekt vor der Kreatur soll ein Tier von der Nase bis zum Schwanz verzehrt werden. Für die Aktion ‚LandZunge‘ im Naturpark Nagelfluhkette ist dieser Trend seit jeher Pflicht. Sie braten, sieden und schmoren nicht nur Steaks und Filet, sondern alle Teile zwischen Schwanz und Schnauze. Eine Kür des guten Geschmacks.

ist auf der Alpe Hörmoos an der Nordseite der Nagelfluhkette geboren und aufgewachsen. Nach 20 Jahren Wirt des Alpengasthofes Hörmoos gab er den gastronomischen Betrieb weiter, und legte auf der Alpe einen Kräutergarten an, den Grundstein für „Michels Kräuter-Alp“, in der Kräuter, Wurzeln und Früchte der Bergregion zu unterstützenden Wohlfühlprodukten verarbeitet werden. Im Haus steht auch die höchstgelegene Destille des Allgäus. Geerntet nach Mond- und Sonnenstand, verarbeitet Michel Schneider hier Kräuter aus eigenem Anbau und Wildwuchs zu edlen Tröpfchen von höchster Qualität.

Helles goldgelb im Glas, im Duft die burgundische Fruchtfülle wie Quitte und Pfirsich. Im Geschmack dann die Kraft des Chardonnay, der diese Cuvée hervorragend ergänzt. Nicht nur als Begleiter eines guten Essen ist der Weißburgunder Chardonnay aus dem Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald ein Genuss.

Deutsche Naturparke orientieren sich nicht vorrangig an Verwaltungsgrenzen, sondern an Naturräumen. Daher gibt es zwischen Naturparken in verschiedenen europäischen Staaten Staatsgrenzen überschreitende Kooperationen.

In unserem Bild des Monats zeigt die Fotografin Ulrike Sobick eine Streuobstwiese als Eldorado für Bienen und wurde dafür mit dem 1. Platz des Fotowettbewerbs „Augenblick Natur“ im Monat Juli belohnt.

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