Weihnachtliche Mistelzweige

Im Winterhalbjahr können wunderbar die Misteln im blattlosen Astwerk der Laubbäume beobachtet werden. Etwas schwieriger ist es schon, die für Kiefern typische Mistel (Viscum laxum) zu finden. Oft verrät nur ein immergrünes Blatt auf dem Waldboden, dass oben in der Baumkrone eine Mistel wächst.

Alle Misteln sind sogenannte “Halbschmarotzer”. Die Pflanzen entziehen dem Wirtsbaum Wasser und gelöste Mineralsalze. Ihre Energie gewinnen sie aber durch eigene Photosynthese. Sind die Wirtsbäume vital, schaden ihnen die Misteln nicht, nur kranke und alterschwache Bäume werden bei reichlichem Mistelbesatz zusätzlich geschwächt.

Die immergrünen Misteln spielen von Alters her in der Mythologie und im Volksglauben eine große Rolle. So gibt es den Glauben, dass die Pflanzen vom Himmel gefallen und somit heilig sind. In der Weihnachtszeit werden gerne, vor allem in England, Mistelzweige über der Tür aufgehängt. Sich unter so einem Mistelzweig zu küssen, bringt Glück.

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Kiefern-Misttel, fotografiert in der Bugker Sahara (Hans Sonnenberg)

Ein Beitrag von Naturpark Dahme-Heideseen

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