Todstein oder Abteröder Bär

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Abteröder Bär (c) Claudia Krabbes

Am Fuß des Hohen Meißners, östlich des Ortsteils Meißner-Abterode, steht auf einem kleinen Hügel ein auffälliger Fels aus Kalkstein, der wegen seiner Gestalt auch als “Bär” bezeichnet wird. Sein eigentlicher und alter Name lautet jedoch “Todstein”. Der Sage nach soll ihn Frau Holle auf dem Daumen vom Meißner dorthin getragen haben. Er war eine vorchristliche Stätte, an der im Frühjahr zu Ehren von Frau Holle das Ende des Winters und der Beginn des Frühjahrs zeremoniell begangen wurde. Das Abbrennen des Osterfeuers (dieses Jahr am 31. März, mit Beginn der Dämmerung) auf der Anhöhe direkt über dem Felsen gilt als Beleg dafür, dass diese Tradition heute noch lebendig ist. Eine andere Geschichte erzählt von zwei Riesen, die Frau Holle zu Diensten waren. Die grämten sich, dass sie nach dem Tod getrennt sein würden. Frau Holle half, indem sie den Mann in einen Felsblock und die Frau in eine Linde verwandelte. So sollten sich beide am jüngsten Tag leicht wiederfinden.

Der Abteröder Bär ist gut vom Wanderparkplatz des Premiumwegs P23 Höllental zu erreichen. Dieser startet in der nebenstehenen Kirchenruine Abterode.

Ein Beitrag von Geo-Naturpark Frau-Holle-Land

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