Naturpark-Geburtshelfer besucht die Insel Usedom

Naturpark-Geburtshelfer – so wurde die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung von Dr. Lebrecht Jeschke, langjähriger Leiter des Landesnationalparkamtes Mecklenburg-Vorpommern (1991-1998) bezeichnet. Seit 1993 ist die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung in Hannover der herausragende Wegbegleiter des Naturparkes, die Ende der 90er Jahre mit Erfolg einen für die Festsetzung des Naturparks förderlichen sanften Druck ausübte. Auch dank des nachhaltigen – und nicht nur finanziellen – Engagements der Stiftung konnte am 16.12.1999 ein die gesamte Insel umfassendes Gebiet als Naturpark festgesetzt werden.

Ohne die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung wäre es nicht gelungen, bereits 2003 das Naturparkzentrum im einstigen Bahnhof in Usedom – das jetzige Klaus-Bahlsen-Haus – zu eröffnen.

Die Stiftung hat den Naturpark bisher mit etwa 2,0 Millionen Euro gefördert – und das schönste ist, die Stiftung bleibt dem Naturpark auch künftig treu. „Es ist sicherlich im Sinne unseres Stifters Klaus Bahlsen, dem Naturpark nachhaltig finanziell, aber auch ideell verbunden zu bleiben, gibt es doch immer wieder einzelne, meist innovative Projekte oder bloße Ideen, die durch das Raster öffentlicher Finanzierung fallen und dann unterbleiben müssen“, so Professor Dr. Burkhard Huch. „Und es wäre wirklich schade, wenn der aus dem Pflänzchen der 1990er-Jahre zur Pflanze gewordene Naturpark Insel Usedom nicht auch künftig in voller Blüte stehen könnte“, so Huch weiter.

Erst kürzlich wurde durch die Stiftung eine naturschutzfachlich wertvolle, 8 ha große Magerrasenfläche in der Mellenthiner Heide erworben und dem NABU M-V zur Renaturierung übertragen. Neben dem Erwerb dieser Fläche finanziert die Stiftung auch biotopeinrichtende Maßnahmen, die der Zauneidechse, der Heidelerche und dem Neuntöter optimale Lebensbedingungen sichern werden.

Das fertiggestellte Umweltmobil für die Naturparke Insel Usedom und Am Stettiner Haff wurde durch die Stiftung ermöglicht, ebenso der Schriftzug „NATURPAPKHAUS“ am Naturparkzentrum. Auch der 3. Usedomer Apfeltag fand mit Unterstützung der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung statt.

Es war schon immer ein Anliegen des Naturparks, die Vermarktung von auf Usedom regional und umweltverträglich erzeugten Produkten zu unterstützen, um der Wirtschaft und dem Tourismus neue Impulse zu geben. Eine von der Stiftung initiierte und finanzierte Studie wird hierzu in Kürze Analysen und Vorschläge vorlegen.

Am 5.11.2014 besuchten Professor Dr. Burkhard Huch als Vorstandsvorsitzender sowie Frau Dr. Sabine Schopp als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung Hannover wieder “ihren” Naturpark, um sich von der Umsetzung der Stiftungsphilosophie in dem Naturraum zu überzeugen. Zusammen mit Dr. Harald Stegemann, Direktor des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie, wurde Erreichtes ausgewertet und neue Pläne besprochen. „Ich freue mich außerordentlich, dass die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung Hannover dem Naturpark seit Jahren die Treue hält und ihn ideell sowie materiell fördert“, würdigte Harald Stegemann das Engagement der Stiftung und den persönlichen Einsatz von Professor Dr. Huch. Bereits jetzt wurde von Prof. Dr. Huch signalisiert, dass die Stiftung auch bei zukünftigen Projekten an der Seite des Naturparkes steht.

Das Beitragsbild wurde von Herrn Dietmar Pühler gefertigt. Es zeigt den Vorstandsvorsitzenden der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung Hannover, Herrn Prof. Dr. Burkhard Huch bei der Enthüllung einer Informationstafel über die o.g. Magerrasenfläche in der Mellenthiner Heide, gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Frau Dr. Sabine Schopp und Herrn Dr. Harald Stegemann, Direktor des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern.

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Ein Beitrag von Naturpark Insel Usedom

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