Austellung “Weben und kaschieren”

Eine Ausstellung mit Textilarbeiten von Marianne Nain und Sigrid Böth und Schatullen von Gisela Döpfer  im Schartenhof

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(c) Marianne Nain Schals

Wenn sich die Farbenpracht des Herbstes meldet, die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken, werden wärmende Hüllen benötigt. Flauschige, zarte und anschmiegsame Gewebe erfahren eine Hochsaison. Den handgewebten Textilien und den Schatullen ist die Ausstellung “Weben und kaschieren” im Schartenhof, Biedenkopf – Eckelshausen gewidmet. Sie wurde am Sonntag, dem 20. September, um 16.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerinnen eröffnet und ist bis einschließlich 25. Oktober zu sehen.

So unterschiedlich die Techniken des Webens und des Kaschierens sind, sie haben eines gemeinsam: Das Produktergebnis verfügt über pure Ästhetik, zauberhafte Muster, angenehme Haptik, beste Qualität und Zweckmäßigkeit.

Marianne Nain und Sigrid Böth sind leidenschaftliche Weberinnen, geometrische Muster oder puristische Streifen, ihre Schals und Stolen aus Seide, ihre Stoffe aus Leinen oder Wolle sind von feinster Qualität und Perfektion. Mal in frischen Farben, mal in gedeckten Tönen sind diese Webarbeiten edle Accessoires, sie sind Unikate, die erahnen lassen, dass diese Handarbeit das Herzstück ihrer Motivation ist.

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(c) Gisela Döpfer Zelt geöffnet

Damit diese Textilien auch ihre entsprechende Verpackung finden, werden in der Ausstellung im Schartenhof auch kleine gefertigte “Platzwunder” präsentiert, die aus dem Atelier von Gisela Döpfer stammen. Ob Etui, Futteral, Schatulle oder Kästchen – alle Behälter sind in eigenwilliger Form gestaltet, mit hochwertigem Papier kaschiert und entsprechend einer Buchbinderarbeit verleimt. Oft bestimmt das Muster des Papiers und auch die Oberflächenbeschaffenheit die Form der zu gestalteten Verpackung.
Gisela Döpfers Arbeiten sind einerseits “Eyecatcher” und andererseits durch diese kostbare Verarbeitung Sammelobjekte. Ihre Schatullen lassen nicht erahnen, welchen Funktionen sie zugeordnet sind. Mal sind ihre Schatullen in einer Form einer Handtasche, eines kleinen Schränkchens, eines Zeltes oder eines Würfels, erst beim Öffnen des Innenlebens offenbart sich die Raffinesse dieser Produktgestaltung.

Die Herbstausstellung ist bis zum 25. Oktober außer Montags täglich von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.
Gruppenbesuche über 10 Personen bitte telefonisch anmelden.
Führungen sind kostenpflichtig.

Marianne Nain ( wohnhaft in Goßfelden ) arbeitete bis 2011 als Wissenschaftlerin im Institut für Immunologie der Philipps Universität Marburg.
Sie beteiligte sich in ihrer Freizeit an verschiedenen internationalen Workshops des Färbens mit Pflanzen und Webkursen. Ihr Interesse an dieser Textilkunst veranlasste sie zu einer Ausbildung zu einer Weberin in Kukate ( Niedersachsen), die sie mit einer Gesellenprüfung abschloss. Inzwischen bildet Marianne Nain Webinterressierte selbst aus, eine ihrer Schülerinnen ist Sigrid Böth, deren Arbeiten ebenfalls im Schartenhof zu sehen sind.

Gisela Döpfer aus Biebertal-Fellingshausen lernte das Buchbindehandwerk von dem Buchbindermeister Arno Funk in Marburg. Bevor sie Papier und Pappe für sich entdeckte, lag ein langer Weg kreativer Tätigkeiten mit unterschiedlichen Materialien hinter ihr.  Fläche in  Dreidimensionalität zu verwandeln ist ihre spannende Herausforderung. Es entstehen Unikate, bezaubernde Hüllen, überraschende Gefäße, kaschiert mit hochwertigen Papieren oder selbst illustrierten Ornamenten.

Ein Beitrag von Naturpark Lahn-Dill-Bergland

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