Noch vier Konzerte in der Kulturkapelle in Langenaubach geplant – Wiederholungstermin für „Öli“ Müller

Veranstaltungsdatum: 17.05.2019

Haiger (öah) – „Ich gehe immer wieder gerne zu den Konzerten in Langenaubach – in der Kapelle herrscht eine ganz besondere Atmosphäre“, sagt Haigers Bürgermeister Mario Schramm. Und der Rathaus-Chef ist nicht der einzige Fan der Kulturkapelle Langenaubach – nahezu alle Konzerte in dem historischen Gebäude waren in den vergangenen  beiden Jahren ausverkauft. In diesem Jahr stehen fünf Termine auf dem Programm – das Programm reicht von Klassik über Blues bis hin zu Bluegrass-Klängen.

cSusanna Pfeiffer Logo 620x340 Noch vier Konzerte in der Kulturkapelle in Langenaubach geplant   Wiederholungstermin für „Öli“ Müller

(c)Susanna Pfeiffer_Logo

„Die Kapelle ist längst kein Geheimtipp mehr. Unser Angebot hat sich unter den Künstlern herumgesprochen, und wir erhalten regelmäßig Anfragen von Musikern, die gerne mal in der speziellen Atmosphäre in Langenaubach spielen würden“, freut sich Fachdienstleiter Andreas Rompf, der gemeinsam mit Ralf Triesch die Konzerte organisiert. In diesem Jahr sind noch folgende Termine geplant:  17. Mai  Blues und Gitarre mit Michael „Öli“ Müller und Peter Schneider, 13. September Tess und Daisy, 11. Oktober „Sacred Sounds of grass“, 22. November Ann Vriend.

cRalf Triesch blues 35 620x354 Noch vier Konzerte in der Kulturkapelle in Langenaubach geplant   Wiederholungstermin für „Öli“ Müller

(c)Ralf Triesch_blues (35)

Zum Bluestempel wird die Langenaubacher Kapelle einmal mehr am 17. Mai. „Dann lösen wir ein Versprechen ein“, sagt Organisator Ralf Triesch. In der Tat waren die Tickets beim ersten Konzert von Michael „Öli“ Müller und Peter Schneider so schnell vergriffen, dass spontan eine Neuauflage geplant wurde. Besucher dürfen sich auf einen Abend mit ausgewählten Songs von Eric Clapton, JJ Cale oder Muddy Waters freuen. Der Auftritt ist für die beiden Protagonisten ein echtes Heimspiel. Michael „Öli“ Müller und Peter Schneider leben oder lebten in Langenaubach.

cRalf Triesch blues 50 620x969 Noch vier Konzerte in der Kulturkapelle in Langenaubach geplant   Wiederholungstermin für „Öli“ Müller

(c)Ralf Triesch_blues (50)

In den vergangenen Jahren haben die beiden zahlreiche Konzerte mit der „Öli-Müller“-Bluesband gespielt, unter anderem bei den „Sozius“-Konzerten in der Haigerer Stadthalle oder beim „Wuffstock“ in Oberscheld.

Gespielt wird „unplugged“ auf Akustikgitarren, und natürlich kommt auch der Gesang nicht zu kurz. „Öli“ Müller ist im Land an der Dill als Blues-Pionier bekannt. Vor über 40 Jahren trat er auf, unter anderem mit der Band „Straight“. Peter Schneider hat Jazz-Gitarre an der Musikhochschule in Köln studiert und ist seitdem vorwiegend als Studiomusiker tätig. In dieser Eigenschaft befasst er sich mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Seit 1995 betreibt er das „Orange Sound“–Studio in Allendorf und arbeitet als Produzent, Arrangeur und Tontechniker. Zuletzt hat er zusammen mit der Sinner Künstlerin Jördis Tielsch und ihrer Band zahlreiche Konzerte gegeben. Außerdem tritt er mit seinem Trio, der Peter-Vanielik-Band, auf.

Nach einer Sommerpause wird das Programm am 13. September mit „Tess und Daisy“ fortgesetzt. „Eins plus eins ist weit mehr als zwei“ lautet das Motto der beiden „Frontfrauen“, die jede Menge Bühnenerfahrung im Gepäck haben. Die temperamentvolle texanische Singer-Songwriterin Tess Wiley – in Haiger bekannt vom Sozius-Konzert in der Stadthalle – und die klassische Harfenistin Cordula Poos (Spitzname „Daisy“) laden einander in ihre Songs ein und bewirken somit eine unvergesslich berührende Stimmung.

Die warmen, weichen Klänge der Harfe, virtuos gespielt, der perkussive Rhythmus der akustischen Gitarre, Cordulas dunkle, warme Stimme ergänzt durch die rauchige, gleichzeitig stark und zerbrechliche Stimme von Tess Wiley – all das erzeugt eine einzigartige Atmosphäre.

Tess Wiley ist in Texas in der USA aufgewachsen, lernte klassisches Klavier an einer amerikanischen Hochschule und tourt seitdem die Welt, unter anderem mit Stoppok und Dietrich Faber, aber auch als Solo-Künstlerin. „Daisy and her Farm“ ist das Soloprojekt der Konzertharfenistin und Sängerin Cordula Poos. Sie singt und spielt ihre persönlichen Liebhaberstücke aus den Bereichen Pop, Jazz und Chanson sowie eigene Songs.

cHain aubach SSOG NL 620x424 Noch vier Konzerte in der Kulturkapelle in Langenaubach geplant   Wiederholungstermin für „Öli“ Müller

(c)Hain_aubach-SSOG NL

Außergewöhnliche Klänge sind am 11. Oktober zu hören, wenn die „Sacred Sounds of grass“ in Langenaubach gastieren. Sie setzen im Zeitalter der elektronischen Klänge mit ihrem rein akustischen Sound Kontrapunkte. Der Bandsound ist bestimmt von vokaler und instrumentaler Perfektion. International gelten „SSOG“ als authentischste Bluegrass-Band außerhalb der Vereinigten Staaten. Die Jungs um Samuel und Thilo Hain aus Frohnhausen haben Bühnenerfahrung seit 1979 und sind von den internationalen Konzertbühnen kaum mehr wegzudenken.

Mit ihren CDs waren „Sacred Sounds of grass“ Pioniere in Sachen Bluegrass. Zu den Höhepunkten der Bandgeschichte gehören die bisher drei USA-Tourneen in den Jahren 1989, 1990 und 1993 mit Auftritten bei den renommiertesten Bluegrass-Festivals in den Staaten. Zur Band gehören Thilo Hain (Banjo, Gesang), Sam Hain (Mandolin, Gesang), Alfred Bonk (Bass, Gesang) und Heiko Ahrend (Gitarre, Gesang).

Ann Vriend: Erst ZDF,
dann Auftritt in Haiger

cJens Squires aubach ann 620x413 Noch vier Konzerte in der Kulturkapelle in Langenaubach geplant   Wiederholungstermin für „Öli“ Müller

(c)Jens Squires_aubach-ann

Die erfolgreiche Sängerin Ann Vriend nach Haiger zu lotsen, war aus Termingründen kein gerade leichtes Unterfangen. „Letztlich hat es Dank der Vermittlertätigkeit von Henning Franz geklappt”, freut sich Ralf Triesch. Die Künstlerin, kurz „AV” genannt, durfte kürzlich im ZDF ihr Können unter Beweis stellen – die Fangemeinde wächst. Die aus Edmonton, Kanada stammende Sängerin verfügt über eine derart expressive, kraftvolle, soul-getränkte Stimme, dass der Begriff „Ausnahmesängerin“ gerechtfertigt erscheint. Auf ihrem Ende Mai erscheinenden Mini-Album „Flame“ beweist sie ihre überragende stimmliche Präsenz und kompositorische Finesse.  Ihre Musik bewegt sich zwischen groovendem Neo-Soul und nachdenklichem Singer-Songwriter-Pop.

Berühmt für ihren charmanten Umgang mit dem Publikum sowie ihren selbstironischen kanadischen Humor, ist „AV“ in der Lage, sowohl das „Mädchen von Nebenan“ zu verkörpern, als auch mit ihren emotionsgeladenen, stimmgewaltigen Vorträgen  Begeisterungsstürme zu entfachen.

Tickets für die Konzerte gibt es für neun Euro (Abendkasse elf Euro) im Haigerer Rathaus oder über die Rufnummer 02773/811-150 (Mail: kulturamt@haiger.de)

Kulturkapelle Langenaubach

Kirchgasse 4
35708 Haiger

» Route auf Google Maps anzeigen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>