Der größte heimische Watvogel (in etwa Krähengröße) fällt vor allem wegen seines langen, gebogenen Schnabels und seines melodischen Gesangs auf. Europäische Brachvögel überwintern meist im Süden Europas und kehren im Frühjahr zurück in ihre Brutgebiete. Früher waren das vor allem Moore und Feuchtflächen, heute brüten Brachvögel überwiegend in Wiesengebieten. Doch ein erfolgreiches Aufziehen der Brut

Die ersten Frühlingsboten zeigen sich bereits. Die Wald-Schlüsselblume (Primula ) blüht zwischen März und Mai und ist im Vergleich mit ihrer nahen Verwandten, der Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris) größer und heller gefärbt.

Die Männchen des Moorfrosches – eine sehr seltene Froschart – nehmen nur während der Laichzeit eine mehr oder weniger intensive Blaufärbung an.

Schon seit über 100 Jahren ist die Europäische Wildkatze (Felis silvestris) aus dem Bayerischen Wald verschwunden. Sie ist extrem scheu und lebt versteckt in naturnahen Laub- und Mischwäldern mit vielen Wurzel-, Fels- oder Baumhöhlen. Hier war sie schon heimisch lange bevor unsere heutige Hauskatze von den Römern in Europa verbreitet wurde. Rein äußerlich ähnelt sie jedoch sehr der getigerten Hauskatze.

Mit einer Körperlänge von bis zu 20 Zentimetern gehört der Feuersalamander zu den größten heimischen Schwanzlurchen. Durch seine schwarz glänzende Färbung mit dem auffällig gelben bis orangen Fleckenmuster ist er nahezu unverwechselbar. Das Fleckenmuster ist bei jedem Feuersalamander sehr unterschiedlich ausgeprägt, wodurch eine individuelle Erkennung anhand der Zeichnung möglich ist. Sein typischer Lebensraum im bayerischen

Mit bis zu 8 cm Körperlänge und etwa 10 cm Flügellänge ist die zweigestreifte Quelljungfer eine der größten heimischen Libellenarten. Die Art gilt als gefährdet und ist in Deutschland gesetzlich „besonders geschützt“. Zu finden ist sie an sauberen kleinen Fließgewässern und Quellbächen. Hier fliegen die Männchen auf der Suche nach Weibchen auf und ab. Nach

Die Flussperlmuschel ist einer der seltensten Bewohner des Naturparks Oberer Bayerischer Wald. Ihr Erhaltungszustand ist in Bayern stark gefährdet und sie kommt nur noch in wenigen Teilen Bayerns vor. Ein wichtiger Grund diese spannende Art zu schützen!

Die Vogelkirsche ist die Stammart unserer Süßkirsche und wird nachweislich schon seit einigen tausend Jahren vom Menschen genutzt. Bereits die alten Griechen und Römer bauten Kirschen an und letztere brachten die Frucht im Jahr 74 v. Chr. über die Alpen nach Mitteleuropa. Heute sind Süßkirschen aus unserer Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Die Vogelkirsche blüht im April ebenso prachtvoll wie

Eines unserer seltenen und sehr scheuen Naturparkbewohner: das Auerhuhn. Noch bis um die Wende zum 20. Jahrhundert gab es im Bayerischen Wald das größte außeralpine Vorkommen von Auerhühnern. Sie waren damals “Allerweltsvögel”. Doch die Anzahl der Auerhühner wurde immer geringer, 1980 lebten in der Arberregion nur noch 1-3 dieser großen Waldvögel. Es war vorher zu sehen dass es sie