Bundesfreiwillige im Naturpark Rhein-Taunus

Mein Name ist Luisa Schmitt und mein halbes Jahr ökologischer Bundesfreiwilligendienst beginnt mitten im Januar, also bei ziemlich frostigen Außentemperaturen. Bereits in den ersten Tagen werde ich mit der Planung und Umsetzung meines bevorstehenden Projekts konfrontiert: dem Wasserlehrpfad am Offermannweiher. Dieses Projekt soll sich durch das halbe Jahr durchziehen. Zunächst beschäftige ich mich jedoch mit der Öffentlichkeitsarbeit im Büro, überarbeite Stationen für mein Projekt und schreibe Beiträge für unseren monatlichen Newsletter. Im Frühling komme ich in den Genuss, den Ausblick auf das Kloster Eberbach zu genießen und gleichzeitig eine schöne, rustikale Holzbank zu bauen, bei der ich das erste Mal mit Handbagger und Stieleisen in Aktion trete. Der tolle Ausblick macht jeden Schweißtropfen wett, sodass die nächste Herausforderung nicht lange auf sich warten lässt.
Das Decken eines hohen Hüttendachs bringt mich nicht das erste Mal an meine Grenzen: dennoch falle ich jeden Abend zufrieden in mein Bett und weiß, was ich geschafft habe.
Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz, indem ich Wandertafeln aufbereite und Übersichtstafeln selber entwerfe.
Im Mai steht dann junger Besuch an, von vier Mädchen, die uns im Zuge des Girls Day besuchen. Auch mit deren Hilfe arbeite ich weiter an der Verfeinerung meiner Projektstationen und führe sie, gemeinsam mit Herrn Wennemann, durch den Naturpark.
Nach diesem recht lauten und impulsiven Tag freue ich mich über eine neue Arbeit: das Mähen der Parkplätze und Liegewiesen. Mit dem großen Balkenmäher kann man bereits nach wenigen Minuten sehen, was man geschafft hat und die Kinder freuen sich, in der flachen Wiese wieder Ball spielen zu können. Zur Freude der Kinder bauen wir am Spielplatz Platte noch eine neue Wippe und scheuen keinen Regen, um dieses schöne Stück aufzustellen.
Auch während der aufwendigen Mäharbeiten darf ich mein Projekt nicht aus den Augen verlieren, was Ende Juni in die Abschlussphase geht. Mit Zement, Handbagger und Akkuschrauber werden die Rahmen montiert und die Tafeln an die Rahmen geschraubt. Die Stationen sind online gestellt und ich kann mich bezüglich dieser Baustelle erst einmal zurücklehnen.
Natürlich gibt es immer noch genug zu tun und so mache ich mich an die Arbeit für das Bechsteinfledermausprojekt. Das Einpflegen von E-Mail Kontakten und das Versenden und Verpacken von Flyern ist hierbei nur die Vorarbeit. Nach einer wirklich interessanten und gelungenen Veranstaltung kann ich nun frohen Mutes auf ein halbes Jahr zurückblicken. Ein halbes Jahr voller abwechslungsreicher Arbeiten, unheimlich netten Kollegen und tollen Seminaren, die leider immer viel zu kurz waren.

Mein Name ist Mike Krämer und mein Bundesfreiwilligendienst im Naturpark Rhein-Taunus endet bereits übermorgen. Allerdings kann ich auf eine für mich erfolgreiche Zeit zurückblicken.
Ich konnte den Freiwilligendienst als sinnvolle Auszeit von Schule und Prüfungen nutzen, auch wenn umfangreiche Seminartage, die nicht immer spannend oder interresant waren, leider auch dazu gehört haben.
Ich konnte abwechslungsreiche Tätigkeiten ausführen und habe einen kleinen Einblick in mein bevorstehendes Berufsfeld als Forstwirt bekommen.
DSC 0255 210 Bundesfreiwillige im Naturpark Rhein Taunus

Ein Beitrag von Naturpark Rhein-Taunus

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