Für Entdecker – dem Naturpark auf´s Dach gestiegen

Erlebnistipp am 25. Januar 2016

Unser Wandertipp: den Schieferbergbau im Naturpark entdecken - Der Taunus ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Ein Teil seiner Gesteine

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Coyright: Naturpark Rhein-Taunus

Unser Wandertipp: den Schieferbergbau im Naturpark entdecken

Der Taunus ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Ein Teil seiner Gesteine aus dem Devon und Karbon wurde als Bodenschätze lange Jahre lokal oder industriell abgebaut und z.B. zu Dachschiefern verarbeitet. Die Abbautiefe erreichte oft über 100 m Tiefe. Im westlichen Bereich des Naturparks Rhein-Taunus kann man beim Wandern oft auf die Überreste des Schieferbergbaus treffen.

Unser Vorschlag für Interessierte:

Die Grube „Meiers Hoffnung“ erreicht man vom Naturpark-Parkplatz „Naurother Heide“ aus. Au einem Spaziergang lässt sie sich leicht finden, da sie sich direkt am Wanderweg mit dem Symbol „Schmetterling“ befindet. Eine historische Lore an der Einfahrt des ehemaligen Betriebsgeländes weist auf diesen früheren Bergbau hin. Auch einige Gebäude stehen noch, z. B. befindet sich am Weg zum Wispersee eine Verladeanlage mit Silos. Der Betrieb der Grube wurde in den 60er Jahren eingestellt.

Auch westlich von Nauroth wurde Schiefer abgebaut. Die Grube „ROSIT“ bestand seit Ende des 18. Jahrhunderts. Man erreicht den ehemaligen Standort über den „Grubenweg“ (an der L3035). Die Gebäude sind fast alle abgerissen worden, aber die große Abraumhalde ist noch deutlich zu erkennen. Das Haldengebiet ist heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen, da es zahlreichen seltenen Pflanzen und Tieren einen besonderen Lebensraum bietet. Am Weg durch die Grube befindet sich ein Schiefer-Lehrpfad. Dieser Weg darf, wie in vielen Naturschutzgebieten, zum Schutz der Biologischen Vielfalt nicht verlassen werden. Das Schieferwerk wurde ebenfalls in den 60er Jahren geschlossen. Der letzte Betreiber und heutige Eigentümer ist aber immer noch der größte Dachschiefer-Produzent Mitteleuropas („Rathscheck-Schiefer“), baut aber nur noch in der Eifel Schiefer ab.

Viel Spaß beim Entdecken wünscht das Naturpark-Team

Ein Beitrag von Naturpark Rhein-Taunus

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