Seltene Bechsteinfledermaus bekommt größeren Lebensraum

Zum Schutz der seltenen Bechsteinfledermaus sollen die Fledermauskolonien im Naturpark Rhein-Taunus lokalisiert und miteinander vernetzt werden. Das ist der Kern eines neuen Projekts im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird.

Das Projekt „Förderung eines Kolonieverbundes der Bechsteinfledermaus“ soll zunächst die Anforderungen an den Lebensraum dieser seltenen Fledermausart erfassen. Dazu werden die Wochenstubenkolonien in den Baumhöhlen gesucht und die Wanderungen zwischen den Baumhöhlen im Lebensraum mit Fledermaus-Detektoren beobachtet. Die Ergebnisse ermöglichen Rückschlüsse für die anschließende Entwicklung und Pflege der Lebensräume.

Das Bundesumweltministerium stellt aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt rund 710.000 Euro zur Verfügung. Das Bundesamt für Naturschutz begleitet das Naturschutzprojekt als Bewilligungsbehörde fachlich. Durchgeführt wird das dreieinhalbjährige Projekt gemeinsam vom Naturpark Rhein-Taunus, der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis.

Nach der Startphase im vergangenen Jahr soll es ab Mai diesen Jahres dann so richtig losgehen und erste Fledermäuse gefangen und besendert werden. Weiteres erfahren Sie dann auch über diesen Newsletter.

Naturparkgebiet Seltene Bechsteinfledermaus bekommt größeren Lebensraum

Ein Beitrag von Naturpark Rhein-Taunus

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