Im Weinanbaugebiet Saale-Unstrut geht die diesjährige Lese bereits in den Endspurt

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Weinlese im Herzoglichen Weinberg

«Gut 80 Prozent der Weinlese liegen hinter unseren Mitgliedern und damit rund 1,8 Millionen Liter Most in den Fässern», berichtete der Geschäftsführer der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut, Hans Albrecht Zieger. Seinen Angaben zufolge wurden die meisten Rebsorten bereits komplett von den Stöcken geholt. Nur der Weißburgunder stehe noch auf einigen Flächen.Die Winzervereinigung rechnet mit einem Gesamtertrag von 2,2 Millionen Litern Wein. Dies würde bedeuten, dass die gleiche Menge wie im Vorjahr erzielt wird. Noch im August hatten die Winzer auf einen deutlich besseren Ertrag gehofft. Dann durchkreuzten Sonnenmangel und Dauerregen die Pläne. Dafür zeigte sich Zieger mit der Qualität der Ernte zufrieden.

Der Jahrgang 2014 wird voraussichtlich als eine der schnellsten Ernten in die Annalen der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eingehen. Wenn am 11. Oktober die letzten Trauben angeliefert werden, sind gerade einmal 29 Tage seit dem Lesestart vergangen. Damit würde der übliche Zeitplan um etwa zehn Tage unterschritten.

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Naturparkmitarbeiter halfen bei der Weinlese im Herzoglichen Weinberg in Feyburg (Unstrut)

Der Herzogliche Weinberg ist ein charakteristisches Beispiel für kleinteilig terrassierte Rebanlagen. In seiner heutigen Gestalt repräsentiert der Weinberg einen barocken Weingarten, so wie er Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Hier kann man Weinanbau und Weinkultur hautnah erleben.

Um 1925 ist unser Weinberg mit Weißburgunder neu aufgerebt worden. Die ältesten Weinstöcke stammen noch aus dieser Zeit. In den letzten 12 Jahren ist auf einigen Terrassen der Bestand verjüngt worden. Auf der linken Seite der untersten Terrasse entstand eine Schaufläche mit 17 Sorten des Anbaugebietes, darüber sind auf einer kleinen Fläche seltene, heute kaum noch im Anbau befindliche Rebsorten zu finden. Die bewirtschaftete Rebfläche beträgt jetzt 7400 m². Hauptrebsorten sind Weißburgunder, Silvaner und in kleinerer Menge Blauer Spätburgunder.

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Ein Beitrag von Naturpark Saale-Unstrut-Triasland

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