Neuer Antrag ist wesentlich schlanker

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„Naumburg Cathedral and the High Medieval Cultural Landscape of the Rivers Saale und Unstrut”, so lautet der Titel des modifizierten Welterbe-Antrags, der in diesen Tagen in die Drucklegung geht. Spätestens am 1. Februar wird der Welterbe-Antrag bei der UNESCO in Paris vorliegen. „Dieser Termin wird eingehalten“, versichert der Vorsitzende des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut, Götz Ulrich. Gleichzeitig informierte er während eines Pressegesprächs im Naumburger Dom über Eckpunkte des Inhalts dieses Antrags.
Die überarbeitete Fassung ist wesentlich schlanker als der Vorgänger. Sie wird insgesamt zirka 250 Seiten umfassen. Damit wurde einer Empfehlung der UNESCO Rechnung getragen, in der es hieß, der außergewöhnliche universelle Wert solle stärker „auf einen Punkt gebracht werden“ (keine wissenschaftlichen Ausuferungen).
Die territoriale Ausdehnung der Pufferzone wird auf Vorschlag von ICOMOS international durch die Gemarkungen Ebersroda und Schleberoda, als repräsentative Rundplatzdörfer erweitert. Ansonsten bleibt die äußere Ausdehnung des Gebietes wie bisher unverändert. Die ehemalige Darstellung der Kernzone wird es in der bisherigen Form nicht mehr geben. Innerhalb der Pufferzone werden jetzt 20 der wichtigsten Monumente in mehreren Clustern – Flächendenkmalen – zusammengefasst und exakt abgegrenzt.
Die Kategorien, nach denen ein Antrag bei der UNESCO zu begründen ist, werden um die Kategorie eins „Ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft“ erweitert. Dazu kommt die Kategorie zwei „bedeutender Zeitraum in Bezug auf die Entwicklung des Gebietes“ und wie bisher die Kategorie vier „Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt“. Der Antrag selbst wird wieder mit Fokus auf die Kulturlandschaft eingereicht.
Wird der modifizierte Antrag im Februar nach dessen formaler Prüfung von der UNESCO angenommen, so erfolgt voraussichtlich im kommenden Spätsommer die erneute Prüfung des Antragsgebietes vor Ort. Mit einer Entscheidung über die Vergabe des Welterbetitels durch das UNESCO-Welterbe-Komitee wäre dann Mitte 2017 in Vietnam zu rechen.

Ein Beitrag von Naturpark Saale-Unstrut-Triasland

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