Bekämpfung des Riesen-Bärenklau

Euch ist sicherlich schon an Bachläufen oder in der Nähe anderer Gewässer die imposante Pflanze „Riesen-Bärenklau“ aufgefallen. Sie kann unter optimalen Wuchsbedingungen über 3 m groß werden und wirkt durch ihre weißen Doldenblüten sehr mächtig, fast wie ein kleiner Baum. Insekten halten sich gerne auf ihr auf, weil sie sehr viel Nektar produziert.

Leider hat dieser Neophyt, so nennt man eingewanderte Pflanzen ohne natürlich Feinde, einen großen Nachteil: Sie verdrängt durch ihre aggressive Art nicht nur einheimische Pflanzen, sondern sie sondert durch ihre kleinen Haare Pflanzensaft mit giftigen Stoffen ab, die in Verbindung mit Sonnenlicht zu schlimmen Verbrennungen führen können (Verbrennungen bis 3. Grades).

Aus diesem Grund macht es Sinn, sie zu bekämpfen und aus unserem Ökosystem zu entfernen. Aufgrund der negativen Eigenschaften muss man aber sehr vorsichtig sein oder es besser noch den Profis überlassen.

Solltet Ihr Pflanzenvorkommen sichten, meldet es bitte bei den Umweltämtern der Städte oder den Unteren Naturschutzbehörden der Kreise. Diese Ämter haben Personal oder kennen Ansprechpartner, die für die Entfernung gut gerüstet sind.

Auf jeden Fall soll eine Bekämpfung vor der Samenreife erfolgen, damit die Ausbreitung gestoppt wird. Die Samen sind schwimm- und flugfähig, daher verbreiten sie sich gerne in Gewässernähe.

Riesenbärenklau innen ramboldheiner pixabay Bekämpfung des Riesen Bärenklau

Der Riesenbärenklau wächst gerne an Bachläufen oder in der Nähe anderer Gewässer (Foto: ramboldheiner |pixabay)

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