Schulen und Kitas auf Entdeckungsreise im Naturpark Sauerland Rothaargebirge

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Spurenleser bei der Arbeit (Foto: Naturpark Sauerland Rothaargebirge).

Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge freute sich über den Zuschlag für direkt drei Entdeckertage im Kreis Olpe und Siegen-Wittgenstein. Ziel war es, Kindern den Zugang zur Natur zu ermöglichen und erlebnisorientiert zu vermitteln.

Naturpark-Kita Blauland, Bad Berleburg

So begaben sich die 16 Vorschulkinder der Berleburger Naturpark-Kita Blauland gemeinsam mit Sabine Portig von der biologischen Station des Kreises Siegen-Wittgenstein und Regionalmanagerin Christina Ermert auf Entdeckungsreise rund um das Thema „Was machen Vögel im Winter?“ Anschaulich und spielerisch wurde Wissenswertes über das Federkleid der Vögel, die Nahrungssuche und den Nestbau vermittelt. Gespannt und neugierig lauschten die Kinder den Ausführungen und stellten dabei unter Beweis, dass Dompfaff, Rotkehlchen, Spatz und der Eichelhäher bereits vertraute Bewohner der heimischen Wälder und Wiesen sind. Abgerundet wurde der ereignisreiche Entdeckertag mit dem Basteln von Futteranhängern sowie der Beobachtung von Kohlmeisen, die in die Tags zuvor errichtete Futterstelle flogen.

Naturpark-Schule Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein in Bad Berleburg

Auch die Berleburger Naturpark-Schule widmete sich im Januar und Februar in vielen kleinen Aktionen dem Thema „Naturerleben und Naturschutz im Winter“. Zusammen mit dem Lehrpersonal und örtlichen Experten wie der biologischen Station und der Unteren Naturschutzbehörde haben die Schüler und Schülerinnen der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein Schule einen Steinbruch besichtigt, sich beim Besuch des Schieferschaubergwerks dem Thema Fledermäuse angenommen, Igelhöhlen gebaut und u.a. Nistkästen und Vogelfutterhäuschen gereinigt und neu hergerichtet.

Kindergarten St. Marien in Altenhundem

Der dritte Entdeckertag fand gemeinsam mit Regionalmanagerin Mona Mause im Kindergarten St. Marien in Altenhundem statt. Mit der erfahrenen Spurenleserin und Umweltpädagogin Anita Jung von der Naturerlebniswerkstatt in Langenei ging es bei einem kleinen Spaziergang für zwölf Kindergartenkinder zum Spurenlesen in den nahegelegenen Wald. Dabei entdeckten die Kinder schnell, dass die Tiere viel mehr Spuren als nur ihren Fußabdruck hinterlassen:  Angeknabberte Fichtenzapfen, Löcher im Waldboden aber auch Nester von Vögeln  lassen sich erst jetzt, im kahlen Geäst der Bäume, aufspüren. Beim anschließenden Eichhörnchenspiel konnten die Kindergartenkinder einmal selber erfahren, wie wichtig gute Verstecke sind und teilweise auch, wie schwierig es ist, sie wiederzufinden. Wieder zurück im warmen Kindergarten, wird noch an die mühsame Nahrungssuche der Wintertiere gedacht. Aber auch im Frühjahr finden Bienen immer weniger Blumen. Voller Motivation bastelten die Kinder deshalb Samenbomben, die im Frühjahr das Außengelände des Kindergartens  in eine wunderbare Blumenwiese verwandeln. So war der Naturpark-Entdeckertag nicht nur für die Kindergartenkinder, sondern auch für die Insekten rund um den Kindergarten St. Marien ein voller Erfolg!

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Abgeknabberte  Zapfen, Löcher im Waldboden und Spinnweben…überall gibt es Spuren der Tiere zu entdecken.

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