Wanderwege im Sauerland bleiben „unverlaufbar“

Das Wanderland NRW verfügt über ein Netz von rund 80.000 Kilometern gut markierter Wanderwege und viele zertifizierte Qualtitätswanderwege wie den Rothaarsteig, die Sauerland-Waldroute und der Sauerland-Höhenflug. Leider haben die Sturm- und Borkenkäferereignisse der vergangenen Jahre die Wanderwege in der Region in erheblichem Maße geschädigt.

Vielerorts fehlen Bäume als Markierungsträger, sodass zur Qualitätssicherung Markierungspfosten gesetzt werden müssen. Der Landeswanderverband NRW e. V. (LWV) hat, um diese Aufgabe bewältigen zu können, mit dem Land NRW ein Projekt erarbeitet, welches nun im Sauerland in die Umsetzung geht. Dafür hat das Land NRW zur Beschaffung der Markierungspfosten dem Landesbetrieb Wald und Holz rund 50.000 Euro bereitgestellt.

Die Projektdurchführung obliegt dem Sauerländischen Gebirgsverein e.V. (SGV). In enger Zusammenarbeit mit den Partnern Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Naturpark Sauerland Rothaargebirge und Sauerland Tourismus sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Wegemarkierern wurden bisher rund 1.000 Standorte lokalisiert, an denen in den nächsten Monaten durch den Landesbetrieb Markierungspfosten gesetzt werden. Im Anschluss wird der SGV dann die Markierungszeichen anbringen. Weitere Pfosten werden in einer zweiten Runde platziert. Die Maßnahme findet in enger Abstimmung mit den Waldgrundbesitzern statt. Als Investition in die Zukunft ist sie die Gewährleistung für eine weiterhin problemlose Orientierung der Tagesausflügler und Urlauber sowie der Naherholung für die einheimische Bevölkerung.

Pfosten innen c SGV komp Wanderwege im Sauerland bleiben „unverlaufbar“

Christian Schmidt (LWV- und SGV-Geschäftsführer), Thomas Weber (Geschäftsführer Sauerland Tourismus e. V.), Ranger Oliver Szodruch (Landesbetrieb Wald und Holz NRW), Dr. Gero Hütte-von Essen (Leiter Fachbereich IV Landesbetrieb Wald und Holz NRW), Michael Knaup (Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Oberes Sauerland), Detlef Lins (Geschäftsführer Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.
V.) sowie Wegemarkierer Gerd Geuecke beim Setzen des ersten Markierungsträgers am 20. Juli 2022 in Sundern–Hachen (Foto: SGV)

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