Wildnis im Schönbuch – Der Eisenbachhain

Die Bannwälder im Schönbuch sind Zeugen längst vergangener Zeiten und Rückzugsraum für zahlreiche seltene und bedrohte Arten, von Spechten über Greifvögel bis hin zum Rotwild.

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Eisenbachhain © Erich Tomschi

Einer von insgesamt drei im Schönbuch ausgewiesenen Bannwäldern ist der Eisenbachhain, welcher schon seit mehr als hundert Jahren nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt wird. 1937 wurde der einstige Hutewald unter Naturschutz gestellt und kann sich seitdem unbeeinflusst von jeglicher menschlichen Nutzung entwickeln. Was die bis zu 400 Jahre alten Eichen in ihrem langen Leben wohl schon so alles »gesehen« haben? Auf jeden Fall haben sie nur noch begrenzt Zeit, ihre Geheimnisse preiszugeben – mit der Zeit werden sie von der heimischen Buche verdrängt.

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Eisenbachhain © Erich Tomschi

Beim Betreten eines Bannwaldes sollte man sich die waldtypischen Gefahren besonders bewusst machen. Da der Wald nicht gepflegt wird, ist das Risiko, von herabfallenden Ästen getroffen zu werden, überproportional hoch. Wer in einen solchen mitteleuropäischen Urwald wenigstens mal hineinschauen möchte, kann das von den Forstwegen außerhalb des Schutzgebietes tun.

Ein guter Startpunkt für eine Wanderung um den Eisenbachhain ist der Wanderparkplatz ,,Stadtreitereiche”. Eine mögliche Tour finden Sie hier.

 

Ein Beitrag von Naturpark Schönbuch

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72074 Tübingen

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