Balz und Brut beim Auerhuhn

Ein ausgewachsener Auerhahn in Balzstimmung (Foto MEISTERFOTO/AdobeStock)

Ein ausgewachsener Auerhahn in Balzstimmung (Foto MEISTERFOTO/AdobeStock)

Die Auerhuhnküken dürften allmählich unterwegs sein. Sie sind in den vergangenen Wochen geschlüpft und brauchen viel tierische Proteine, die sie sich auf lichten Flächen im Wald von den Sträuchern – meist Heidelbeeren – picken. Vor ihrer Geburt waren ihre Eltern sehr beschäftigt mit Balz und Brut. Die Balzzeit dauert gewöhnlich zwei Monate von April bis Mai. Danach kann die Eiablage der Henne bis zu zehn Tage dauern. Sie legt durchschnittlich acht Eier, die sie rund vier Wochen lang ausbrütet.

In den ersten zwei bis drei Wochen können die Küken ihre Körpertemperatur noch nicht selbständig halten und müssen häufig gehudert werden. Störungen und schlechte Witterung können zum Ausfall ganzer Jahrgänge führen. (Foto: Markus Varesvuo)

In den ersten zwei bis drei Wochen können die Küken ihre Körpertemperatur noch nicht selbständig halten und müssen häufig gehudert werden. Störungen und schlechte Witterung können zum Ausfall ganzer Jahrgänge führen. (Foto: Markus Varesvuo)

Lesen Sie ausführlicher über Balz und Brut in unserem Blogbeitrag und hören Sie dort die Balzgeräusche des imposanten Auerhahns. Und erfahren Sie mehr über das Projekt „Lücken für Küken“, mit dem wir gemeinsam mit dem Naturpark Südschwarzwald und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg mehr Lebensraum für Europas größten Hühnervogel schaffen möchten. Denn im Schwarzwald ist dessen Charaktervogel vom Aussterben bedroht.

Die Küken schlüpfen fast gleichzeitig innerhalb weniger Stunden nach ca. 26 Tagen. Nun müssen sie kräftig an Gewicht zulegen. Hierzu benötigen sie viel tierisches Eiweiß wie Spinnen und Insekten oder deren Larven und Puppen, die sie auf der Bodenvegetation finden. (Foto: Markus Varesvuo)

Die Küken schlüpfen fast gleichzeitig innerhalb weniger Stunden nach ca. 26 Tagen. Nun müssen sie kräftig an Gewicht zulegen. Hierzu benötigen sie viel tierisches Eiweiß wie Spinnen und Insekten oder deren Larven und Puppen, die sie auf der Bodenvegetation finden. (Foto: Markus Varesvuo)

Ein Beitrag von Naturpark Schwarzwald Mitte/ Nord

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