Blühender Naturpark: Zeit für die Herbsteinsaat

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Gemeinsam mit den Kindern der Kindertagesstätte „Himmelszelt“ säte Glattens Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer eine rund 1.000 Quadratmeter große Fläche im Baugebiet „Schöferle“ ein. Fotos: Friedmann/Naturpark

Rund 90 Städte, Gemeinden, Kreise und Unternehmen sowie viele Privatpersonen haben seit dem Beginn des Projekts “Blühender Naturpark” bereits mehr als 230 kleine und großen Flächen eingesät. Knapp 60 weitere Flächen kommen in diesem Herbst dazu – insgesamt 40.000 Quadratmeter. Den Auftakt machte in diesem Jahr die Gemeinde Glatten (Landkreis Freudenstadt). Gemeinsam mit den Kindern der Kindertagesstätte „Himmelszelt“ wurde eine rund 1.000 Quadratmeter große Fläche im Baugebiet „Schöferle“ eingesät.

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Die Kinder hoffen, dass „ihre“ Wildblumenwiese im kommenden Jahr richtig bunt wird.

Mit grünen Eimerchen voller Saatgut, bunten Gummistiefeln und jeder Menge guter Laune machten sich die rund 20 Kinder der Kindertagesstätte an ihre Aufgabe: In einer Reihe säten sie die bereits umgepflügte Fläche im Baugebiet „Schöferle“ ein. Naturpark-Projektmanagerin Lilli Wahli begrüßte die fleißigen Helfer und gab den Kleinen Tipps, worauf man beim Einsäen achten muss – zum Beispiel auf das Mischen der Wildblumensamen mit etwas Sand. „Dann geht das Ausstreuen besser von der Hand“, weiß die 28-Jährige aus Erfahrung. Als Dank bekamen die Kinder vom Naturpark erstmals auch die druckfrische „Blühfibel“, die zum Entdecken, Lernen, Sammeln und Einkleben einlädt. Zudem wurden Feldschilder aufgestellt, die auf das Projekt und den großen Nutzen für die Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam machen.

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Naturpark-Projektmanagerin Lilli Wahli überreichte den Kindern am Ende der Einsaat-Aktion ein druckfrisches Exemplar der neuen Naturparke-Blühfibel.

Damit im Naturpark zahlreiche Wildblumenarten wachsen und den Insekten Lebensraum und Nahrung bieten können, sollen auch in Zukunft möglichst viele Flächen mit gebietsheimischen Saatmischungen eingesät werden. Der beste Zeitraum für die Einsaat liegt dabei im Herbst. Vielerorts ist die Artenvielfalt bei den Wildblumen durch moderne Landwirtschaft und intensive Pflege von Grünflächen stark zurückgegangen. Dies wirkt sich auch auf die Vielfalt von wilden Insekten wie Wildbienen, Hummeln, Faltern, Schmetterlingen und sogar Feldvögeln aus.

Ein Beitrag von Naturpark Schwarzwald Mitte/ Nord

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