Friedlinde Gurr-Hirsch

Prominent8 Friedlinde Gurr Hirsch

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Foto: MLR/Jan Potente

Frage: Frau Gurr-Hirsch, im Stadtwald von Baden-Baden geben Sie in den kommenden Tagen den Startschuss für den ersten Trekking-Platz im nördlichen Schwarzwald. Was ist das Besondere an dem Projekt?

Friedlinde Gurr-Hirsch: Beim Trekking können naturbegeisterte Wanderer erstmals ganz legal mit Zelt und abseits der bekannten Wege im Schwarzwald übernachten. Das ist sicher ein ganz besonderes Erlebnis und in unserem dicht besiedelten Land nicht selbstverständlich. Deshalb freut es mich besonders, dass der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord das Projekt federführend umgesetzt hat – gemeinsam mit dem Nationalpark Schwarzwald, ForstBW, dem Naturpark Südschwarzwald und den beteiligten Kreisen und Kommunen vor Ort. Entstanden ist ein attraktives Trekking-Netz mit insgesamt sechs Trekking-Camps, das die einzigartige Natur des Schwarzwalds auf ganz neue Weise erlebbar werden lässt.

Frage: Warum sind Angebote wie „Trekking Schwarzwald“ für Baden-Württemberg wichtig?

Gurr-Hirsch: Sie sind wichtig, weil sie dazu beitragen, den Ländlichen Raum zu stärken. Das Angebot richtet sich sowohl an Einheimische als auch an Gäste und bringt die gesamte Region positiv ins Gespräch. Trekking spricht zudem neue Zielgruppen an und schließt eine Lücke im touristischen Angebot. Ich bin mir sicher, dass weitere spannende Angebote folgen werden.

Frage: Welche Bedeutung haben die Naturparke im Land bei der Entwicklung neuer Projekte?

Gurr-Hirsch: Die Naturparke tun Baden-Württemberg gut: Gemeinsam umfassen die sieben Naturparke im Südwesten rund ein Drittel der Landesfläche. Sie setzen sich in besonderem Maße für einen Ausgleich zwischen intakter Natur, wirtschaftlichem Wohlergehen und hoher Lebensqualität ein. Sie unterstützen intensiv die Akteure vor Ort und tragen dazu bei, dass sich die Menschen mit ihrer Heimat identifizieren. Einheimische und Gäste, Aktivsportler und Erholungssuchende, Alt und Jung finden in den Naturparken sehr gute Erholungs- und Erlebnisangebote. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz. Hinzu kommt, dass die Naturparke in den vergangenen Jahren die Besucherlenkung in ihren Regionen optimiert haben. Für die Realisierung ihrer zahlreichen Projekte erhalten die Naturparke Fördermittel vom Land, aus der Lotterie Glücksspirale und von der Europäischen Union.

Frage: Die Trekking-Camps im Schwarzwald sind von Mai bis Oktober geöffnet. Zahlreiche Buchungen sind schon in der Naturpark-Geschäftsstelle eingegangen. Welche Jahreszeit würden Sie Trekkern empfehlen?

Gurr-Hirsch: Ich persönlich bin ein ausgesprochenes Sommerkind, und ich könnte es mir durchaus vorstellen, gemeinsam mit meinen Enkeln in einem Zelt im Wald zu übernachten. Sicher nicht 14 Tage, aber so zwei bis drei Nächte, warum nicht?

Trekking Friedlinde Gurr Hirsch

Trekking Schwarzwald heißt das neue Projekt, bei dem naturbegeisterte Wanderer ganz legal mitten im Wald übernachten dürfen. Foto: Jochen Denker

Ein Beitrag von Naturpark Schwarzwald Mitte/ Nord

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