Rüdiger Ernst

Prominent Ernst Rüdiger Ernst

Zu einem kräftigen Schwarzwälder Käse empfiehlt Rüdiger Ernst von der Baden-Badener Winzergenossenschaft einen Grauburgunder. Foto: Jochen Denker

Frage: Herr Ernst, mit den diesjährigen Aktionswochen vom 17. Juli bis 1. September rühren die Naturpark-Wirte in diesem Sommer kräftig die Werbetrommel für Schwarzwälder Käse. Und zu einem guten Käse gehört doch auch ein guter Wein – nur welcher?
Rüdiger Ernst: (lacht) Die Frage wird mir tatsächlich öfter gestellt! Viele wählen aus dem Bauch heraus einen Rotwein, und das ist sicher keine falsche Wahl. Mein Tipp wäre allerdings ein Grauburgunder – als säurearmer, aber körperreicher Weißwein bildet er das perfekte Pendant zu einem kräftigen Käse, gerade jetzt in der warmen Sommerzeit. Der Grauburgunder hat in Baden und speziell bei uns im Baden-Badener Rebland eine lange Tradition. Das war auch einer der Gründe, warum er zur Sonderedition der Naturpark-Weine gehört, die wir seit 2011 auflegen.

Frage: Die WG unterstützt den Naturpark und auch die Naturpark-Wirte seit Jahren bei ihrer Arbeit. Warum liegt Ihnen das Engagement für die Schwarzwälder Kulturlandschaft am Herzen?
Ernst: Als Verkaufsleiter komme ich mit vielen unterschiedlichen Menschen ins Gespräch – vom Gast über den Restaurantchef bis hin zum Tourismus-Manager. Dabei sind sich alle einig: Die Schwarzwaldlandschaft mit ihrem charakteristischen Wechsel aus Wald, Weiden, Wiesen – und natürlich den Weinbergen in der Vorbergzone – ist  erhaltenswert. Und ein Schlüssel zum Erfolg ist die Vermarktung regionaler Produkte. Hier bietet der Naturpark den Landwirten und Erzeugern viele Plattformen wie zum Beispiel die Naturpark-Märkte oder die Genuss-Messen. Als Winzergenossenschaft mit 550 Mitgliedern wollen wir dieses Engagement unterstützen.

Frage: Warum ist das Thema Regionalität so wichtig?
Ernst: Durch die Bewirtschaftung ihrer Flächen sorgen Landwirte, Obstbauern und Winzer dafür, dass die Landschaft offen bleibt. Ein Weinberg beispielsweise, der nicht bewirtschaftet wird, wächst zu. Wer Produkte aus seiner Region kauft, unterstützt also direkt die Erzeuger aus der Nachbarschaft und sorgt so für eine schöne, offene Landschaft. Die Naturpark-Wirte umschreiben dies immer sehr schön mit ihrem Motto „Landschaftspflege mit Messer und Gabel“.

Frage: Sie selbst wohnen im Murgtal, sind als passionierter Ultra-Läufer aber in ganz Deutschland unterwegs. Worin liegt für Sie der Reiz dieser Sportart, und wo läuft es sich am besten?
Ernst: Der Reiz liegt darin die ganze Zeit draußen in der wunderschönen Natur zu sein und dabei vom Alltag abzuschalten. Mein liebstes Laufgebiet ist natürlich unser Schwarzwald. Im Jahr 2006 konnte ich das auch in vollen Zügen genießen, denn da habe ich ein Laufevent der besonderen Art organisiert und durchgeführt. Wir liefen in drei Tagen 165 Kilometer mit zirka 3000 Höhenmetern vom Fremersberg bei Sinzheim bis zum Feldberg im Südschwarzwald. Zu meinen Freunden und Kunden sag ich immer, ich lebe da, wo andere Urlaub machen.

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Ein Beitrag von Naturpark Schwarzwald Mitte/ Nord

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