Uwe Schönthaler

Uwe Schoenthaler Uwe Schönthaler

Corthum-Geschäftsführer Uwe Schönthaler. Foto: pr

Uwe Schönthaler

… ist seit 1987 Geschäftsführer der Corthum Nordschwarzwald GmbH mit Sitz in Marxzell-Pfaffenrot. Der Hersteller und Lieferant von Rindenprodukten, gärtnerischen Erden und Substraten unterstützt seit diesem Jahr die Arbeit des Naturparks als offizieller Partner. Im Interview gibt Uwe Schönthaler Tipps für die Wahl der richtigen Gartenerde und spricht über die Kooperation beim Projekt „Blühender Naturpark“.

Frage: Herr Schönthaler, jetzt im Frühling gehen bei Ihnen viele Bestellungen für Erde und Substrate ein. Worauf müssen Gartenbesitzer bei der Auswahl der richtigen Erde achten?

Uwe Schönthaler: Grundsätzlich sollte die passende Erde zum anstehenden Vorhaben gewählt werden. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Sorten an Hobbygärtner-Erden. Davon sollte man sich aber nicht verwirren lassen. Kakteenerde, Palmenerde, Zitruserde, Kräutererde: Es gibt zwar keine universelle Erde für alles, aber es müsste auch nicht für alles beziehungsweise jede einzelne Pflanzensorte eine extra Erde geben. Oft reicht eine bewährte, qualitative Pflanzerde für die Gemüsepflanzung im Hochbeet oder auch beim Pflanzen von Hecke oder Bodendecker. Dennoch sollte man auf die Fachberatung am Verkaufsstandort zurückgreifen und auch mal die Empfehlung auf der Verpackungsrückseite sorgsam durchlesen. Für stark zehrende Blühpflanzen, zum Beispiel Sommerflor, sind andere Erden einzusetzen als bei Gemüsepflanzen. Entsprechend unserer Firmenphilosophie empfehlen wir so regional wie möglich zu kaufen. Vertrauen Sie Ihrem kompetenten Händler vor Ort und Fragen Sie ruhig nach, wie Erden und Rindenprodukte zusammengesetzt sind und wo sie herkommt. Dabei gilt: Je torfreduzierter desto besser. Torffreie Erden mehr und mehr unsere Vorreiter.

Frage: Sie unterstützen den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord als offizieller Partner. Welches Projekt interessiert Sie besonders?

Schönthaler: Für uns stehen Regionalität und Nachhaltigkeit an erster Stelle. Deshalb möchten wir uns gemeinsam mit dem Naturpark in der Region noch stärker für diese Themen einsetzen. Das Projekt „Blühender Naturpark“, bei dem Flächen durch die Aussaat heimischer Wildblumensamen erblühen, bietet hier tolle Möglichkeiten. Im Moment sind wir zum Beispiel dabei, eine spezielle „Blühender Naturpark-Erde“ zu entwickeln.

Cortum Uwe Schönthaler

Corthum ist Hersteller und Lieferant von Rindenprodukten, Erden und Substraten für den Garten- und Landschaftsbau. Foto: pr

Frage: Auch auf Ihrem Betriebsgelände setzen Sie auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Welche Projekte haben Sie umgesetzt?

Schönthaler: Wir setzen beispielsweise auf 100 Prozent Ökostrom für unsere Misch- und Absackanlagen. Dieser Strom wird auf den begrünten Dächern unserer Produktions-Hallen mit Photovoltaik erzeugt. Unsere Lkw und Radlader fahren mit umweltfreundlichen Euro-VI-Norm-Motoren, und im Jahr 2008 haben wir ein deutschlandweites Pilotprojekt angestoßen: eine innovative Humusheizung auf dem Gelände unseres Erdenwerks. Wir nutzen so völlig autark die Wärmeenergie aus den eigenen Produkten, um ein Glashaus für Seminare, Fortbildungen und Pflanzenlagerung zu heizen.

Frage: Und wenn die Arbeit mal nicht ruft, wo sind Sie gerne im Naturpark unterwegs?

Schönthaler: An schönen Plätzen und gemütlichen Lagen hier vor der Haustüre, ich mag zum Beispiel sehr gerne die Schwanner Warte, den Kaltenbronn und die Grünhütte. Vor allem die Naturpark-Wirte ziehen einen für den richtigen Gaumenschmaus förmlich an!

Ein Beitrag von Naturpark Schwarzwald Mitte/ Nord

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