Forstbetriebsleiter Joachim Keßler

Joachim Keßler Forstbetriebsleiter Joachim Keßler

Joachim Keßler (Bayerische Staatsforsten)

Der Forstbetrieb Heigenbrücken hat seit dem 1. November einen neuen Leiter. Joachim Keßler übernimmt den Stab von seinem Vorgänger Rudolf  Zwicknagel, welcher als Leiter des Forstbetriebs Schnaittenbach zurück in seine Oberpfälzer Heimat geht. Der 43-jährige Joachim Keßler wurde in Regensburg geboren und ist in der Nähe von Parsberg/Oberpfalz aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er Forstwirtschaft in Freiburg, München und Zürich. Der Wunsch, auch draußen in der Natur zu arbeiten, hat seine Studienwahl stark beeinflusst. Sein zweijähriges Referendariat führte ihn an verschiedene Forstämter in Franken, u.a. auch nach Lohr.

2005 ging Keßler im Rahmen der Forstreform nach Regenburg zur Zentrale der neu gegründeten Bayerischen Staatsforsten. Dort war er für die Kommunikation und Pressearbeit verantwortlich und entwickelte z. B. das Konzept für das regelmäßig erscheinende Magazin der BaySF. Im Jahr 2010 wechselte er als stellvertretender Forstbetriebsleiter in den Forstbetrieb Wasserburg am Inn. Aufgabenschwerpunkte waren hier der Waldumbau in den von Nadelholz dominierten Beständen: „Der Borkenkäfer war ein Problem, da war es wichtig, stabile Mischbestände zu schaffen. Wir haben deshalb viel Buche, Eiche und Edellaubhölzer gesetzt, teilweise auch Weiß-Tannen und Lärchen gepflanzt“ erinnert sich Kessler. Zu seinen Aufgaben gehörte zudem die Betreuung ökologisch hochwertiger Auwaldbestände am Inn.

Vor kurzem bewarb er sich auf die Leitung des Forstbetriebs Heigenbrücken,  eine reizvolle Aufgabe, die er gerne annahm, denn unter Forstleuten hat der Spessart mit seinen Jahrhunderte alten Laubwäldern und der berühmten Eichenwirtschaft schon einen besonderen Ruf. In Heigenbrücken ist Keßler nun für mehr als 16.000 Hektar Wald und etwa 50 Mitarbeiter verantwortlich.

Für Keßler bedeutet die Arbeit als Forstbetriebsleiter jedoch weit mehr als sich um die Bewirtschaftung und Pflege von Wäldern zu kümmern. Die Funktionen des Waldes sind  so vielseitig wie nie zuvor, gerade die Freizeit- und Erholungsnutzung bringt vielfältige Ansprüche mit sich, die mit Forstwirtschaft, Naturschutz und den Herausforderungen des Klimawandelns vereinbart werden müssen. Im Spessart kommt eine traditionell enge Bindung der Einheimischen zu ihrem Wald hinzu. Joachim Keßler ist es daher ein zentrales Anliegen, den Menschen zu erklären, wie und warum Forstwirtschaft betrieben wird und warum man gerade dieses und jenes so macht. Eine kommunikative Aufgabe, die mit der laufenden Diskussion um einen dritten Nationalpark sicher noch an Bedeutung gewonnen hat.

In seiner Freizeit zieht es den Diplom-Forstwirt ebenfalls in die Natur. So bewegt er sich mit Freude draußen beim Wandern, Mountainbiking oder Jagen. Und natürlich verbringt er die Zeit gerne gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern.

Der Naturpark Spessart wünscht Joachim Keßler einen guten Start im Spessart und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

Ein Beitrag von Naturpark Spessart

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