Schullandheim Hobbach

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Seilgarten “TeamPark” (Schullandheim Hobbach)

Tausende von Schülern besuchen jedes Jahr das im Elsavatal gelegene Schullandheim Hobbach. Dieses bietet mit seinem historischen Ambiente und den besonderen pädagogischen Angeboten einen unvergesslichen Aufenthalt im Naturpark Spessart. Die Einrichtung feiert 2017 ihr 33-jähriges Bestehen. Das Roland-Eller-Umweltzentrum begeht sein 25-jähriges Jubiläum.

Die Geschichte des malerischen Gebäudeensembles am Ufer des Flüsschens Elsava beginnt mit der Gründung des Unteren Eisenwerks Hobbach 1767 durch Andreas Leininger. 1802 kam es in den Besitz von Johann Ludwig Rexroth, der 1830 ein repräsentatives Herrenhaus errichten ließ.  1876 übernahm Konrad Lahr das Anwesen und betrieb es als Landwirtschaft und Sägewerk. Seine Gattin Wilhelmine machte aus dem Herrenhaus ein Kursanatorium, welches sie „Villa Elsava“ nannte. Der Bau der Spessartbahn brachte dem Hobbacher Hammerweiler weitere große Veränderungen. Die „Villa Elsava“ wurde ein Hotel und Basisstation für Wanderer, die zu benachbarten Geishöhen wollten. Im zweiten Weltkrieg stellte man auf dem Gelände Gewehrläufe her. Nach dem Krieg fanden Heimatvertriebene hier ihre erste Bleibe.

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Schüler im Wasserlabor (Schullandheim Hobbach)

1951 ging der gesamte Hobbacher Hammerweiler an den Landkreis Aschaffenburg über, mit der Auflage, das Anwesen gemeinnützigen oder sozialen Zwecken zuzuführen. Zuerst entstand darin ein Kreisaltersheim. Nach dessen Betriebsaufgabe im Jahr 1977 wurde die Immobilie in mehrjähriger Sanierung zu einem Schullandheim umgebaut. Im Hebst 1984 konnten dann die ersten Klassen einziehen. Die Betriebsträgerschaft ging an das Schullandheimwerk Unterfranken e.V. über, das in Hobbach auch seinen Sitz und seine Verwaltung hat. 1991 wurde im Bauernhaus ein Umweltlabor eingerichtet. Es folgten 1999 der Bau der Sporthalle mit Praxisräumen zur Umwelterziehung und schließlich die Generalsanierung der Villa Elsava. Mit deren Einweihung im Juni 2001 erhielt die pädagogische Einrichtung den Namen Roland-Eller-Umweltzentrum. Der damalige Aschaffenburger Landrat hatte mit seinem Engagement dazu beigetragen, dass heute eines der schönsten Schullandheime im Herzen des Spessarts beheimatet ist. An seine Anfänge als Hammerwerk erinnert im Schullandheim heute noch ein Wasserrad, welches 2009 hinter dem Bauernhaus am noch vorhandenen Treibwerkskanal errichtet wurde.

Das umfassende Bildungsangebot in Hobbach wird von Hermann Bürgin und seinem Team betreut. Sie bieten vielfältige Modellbausteine und Halbtagsprojekte zu natur-, umwelt- und erlebnispädagogischen Themen an. Für die Durchführung stehen auf dem Gelände des Schullandheims mehrere Werkstätten, eine “Forscherzentrale” mit 15 Laborarbeitsplätzen und seit März 2007 die erste stationäre Wasserschule Deutschlands zur Verfügung. Dort können Schülerinnen und Schüler u.a. die faszinierende Welt der Wassertiere entdecken. 2008 wurde zudem im Park hinter der Villa ein Klettergarten mit Hoch- und Niedrigseilbereich eingerichtet, den Besucher für Projekte und Teamtrainingsprogramme nutzen.

Mehr Infos zum Angebot und der Geschichte des Schullandheims Hobbach gibt es unter www.swu-homepage.de.

 

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Schülergruppe an der Elsava (Schullandheim Hobbach)

 

Ein Beitrag von Naturpark Spessart

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