Spatenstich für die erste von insgesamt 23 Schutz- und Infohütten

Am 13. Oktober 2020 konnte der Spatenstich für die erste von insgesamt 23 Schutz- und Infohütten im Naturpark Spessart gesetzt werden. Zu der Feierstunde begrüßte der Naturpark Spessart e. V., vertreten durch seine erste Vorsitzende Landrätin Sabine Sitter (MSP) und den Projektleiter und stellvertretenden Geschäftsführer Julian Bruhn gemeinsam mit der Bürgermeisterin von Dammbach, Waltraud Amrhein die anwesenden Projektpartner und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden, die ebenfalls eine Schutzhütte bekommen.

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Begrüßungsworte und kurze Ansprachen beim feierlichen Spatenstich (v.l. Zimmerermeister und GF der Zimmerei Herchet, Ralph Herchet; 1. Vorsitzende und Landrätin Sabine Sitter; Stellvertr. Landrat AB Friedrich Fleckenstein), Foto J. Bruhn

Gerade in Zeiten von Corona wird deutlich, wie wichtig die Naturparke als Erholungsräume sind und wie sehr die Nachfrage nach regionalen Ausflugszielen und entsprechenden Angeboten wächst. Die 23 neuen Schutz- und Infohütten stellen in diesem Zusammenhang wichtige Bausteine für die Erholungsnutzung im Spessart dar. Sie werden an wichtigen Wegeverbindungen errichtet und laden Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer zur gemütlichen Pause ein. Die modernen Holzhütten verfügen über eine komfortable Ausstattung mit Bänken und Tischen im Innen- und Außenbereich, die auch für den Aufenthalt größerer Gruppen geeignet ist. Eine Infotafel gibt einen Überblick über das Wander- oder Radfahrwegenetz und präsentiert Routenvorschläge und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Sogar Vögel werden von den Hütten profitieren, denn am Eingang wird jeweils ein hübsches Vogelhäuschen angebracht – passend zum Namen des Hüttenmodels “Vogelhäuschen”, welches im vorausgegangenen Gestaltungswettbewerb als Siegermodell hervorging.

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Spatenstich der Schutz- und Infohütten in Dammbach, Foto J. Bruhn

Gefördert werden die Schutzhütten über das LEADER-Programm (Maßnahmenprogramm der EU zur Förderung des ländlichen Raums) und den dabei unterstützenden Lokalen Aktionsgruppen Main4Eck und Spessart. Die Förderung beläuft sich auf 70% der Nettokosten, die pro Hütte 19.300 € beträgt und an der die Gemeinden jeweils ca. 8.000 € Eigenanteil übernehmen. Insgesamt betragen die Projektkosten voraussichtlich 444.000 €.

Bereits 2018 wurde bei Waldaschaff eine Musterhütte (Grenzrainhütte) zur Vorkonzeption durch die Bayerischen Staatsforsten AÖR und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Karlstadt, errichtet, um für die weiteren Hütten evtl. Modifizierungen einfließen lassen zu können. Die Fertigstellung aller 23 Schutz- und Infohütten ist für Juni 2021 vorgesehen.

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v. l. Stellvertr. Landrat AB Friedrich Fleckenstein, Zimmerermeister Ralph Herchet, 1. Vorsitzende und Landrätin MSP Sabine Sitter, Bürgermeisterin Waltraud Amrhein, Stellvertr. Landrat MIL Günther Öttinger; Foto B. Friedrich

Ein Beitrag von Naturpark Spessart

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