Sturmschäden in Alzenau

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Sturmschäden Alzenau

Am Sonntagabend, den 18.8 fegte Sturmtief “Bernd” über den westlichen Teil des Spessarts und verursachte insbesondere im Raum Alzenau große Schäden. Unsere Naturpark-Ranger waren wenige Tage später vor Ort und machten sich unter Führung von Bernd Handlbichler von der Alzenauer Forstverwaltung ein Bild über die Ausmaße des Sturmes. Bereits bei der Anreise waren zerstörte Maisfelder, verhagelte Weinreben und zahllose umgerissene Bäume auszumachen.

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Hagelschäden an Weinrebe

Bernd Handlbichler schilderte den Ablauf kurze Zeit nach dem Sturm. Die Einsatzkräfte wurden zunächst durch versperrte Zufahrtsstraßen und große Wassermassen behindert. Auch die Sturmschäden im innerstädtischen Bereich waren verheerend. Nach einem ersten Überblick in der Stadt wurden auch die Schäden im Wald und der Landschaft deutlich. Ein Großteil der Waldfläche in Alzenau ist von starken Sturmschäden betroffen, Handlbichler schätzt die Verluste auf mindestens 50.000 Festmeter Holz. Besonders stark erwischt hat es das Naturschutzgebiet „Alzenauer Sande“, welches sich die Naturpark-Ranger vor Ort ansahen. Hier waren die wertvollen Sandmagerrasen überwiegend von abgebrochenen Bäumen bedeckt. Auch der angrenzende Waldkindergarten wurde von umgestürzten Bäumen zerstört. Glücklicherweise gab es bei diesem Unwetter keine Toten, jedoch einige Verletzte. Weitere Aufräumarbeiten sind im vollen Gange und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Ein Beitrag von Naturpark Spessart

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