Der länderübergreifende Naturpark wird durch Wald und Wasser geprägt und ist der Lebensraum von seltenen und bedrohten Arten. Viele kleine und größere Seen entlang der klaren Wasserläufe und die vielen weiteren Ausflugsziele können mittels direktem S-Bahn-Anschluss von Berlin, der Heidebahn und der Stettiner Bahn umweltfreundlich besucht werden.

– Wo der Harz am südlichsten ist! Der kleinste Naturpark Thüringens, im Dreiländereck zu Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nördlich von Nordhausen gelegen, bietet für Naturliebhaber und Entspannungssuchende abseits großer Metropolen Ruhe und Naturerfahrungen über und unter Tage.

Der Naturpark Oberpfälzer Wald liegt im Herzen der Oberpfalz im Bundesland Bayern. Zahlreiche kleine Flüsse und Bäche prägen die ausgedehnte wellige bis hügelige Landschaft. Fast die Hälfte des Naturparkgebietes ist bewaldet, auf rund 3/4 dieser Fläche dominieren Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer. Wer nach Ruhe, unverfälschter, nicht gekünstelter Erholungslandschaft fernab von Massentourismus sucht, wird hier fündig. Wanderer kommen auf regionalen, aber auch Fernwanderwegen voll auf ihre Kosten, während Radler auf den zahlreichen Radwegen entspannt die faszinierende Landschaft entdecken.

Der Naturpark Hüttener Berge ist mit einer Fläche von 21.967 ha der kleinste Naturpark Schleswig-Holsteins. Eingerahmt durch den Nord-Ostsee-Kanal, die Sorgwohlder Binnendünen mit dem historischen Ochsenweg, die Schlei und die Ostsee mit der idyllischen Kleinstadt Eckernförde bietet der Naturpark Hüttener Berge ein „El Dorado“ für Naturliebhaber.

Stille Weiherlandschaften wechseln mit ausgedehnten Forstgebieten, bizarre Felslandschaften mit wildromantischen Bachtälern. Dieses rund 138.000 Hektar große Gebiet im Herzen Europas mit seinen vielen sanften Hügeln ist ein wahrer Geheimtipp.

Die „Mecklenburgische Schweiz“ verdankt ihren Namen der hügeligen Landschaft mit weiten Ausblicken, die wie ein Mittelgebirge anmutet, aber von der jüngsten Eiszeit geschaffen wurde. Sie ist eine typische Kulturlandschaft mit uralten Eichen, einem dichten Netz von Mooren und Fließgewässern, kleinen und großen Seen, Trocken- und Magerrasen aber auch einer beeindruckenden Dichte von Gutsdörfern mit Schlössern, Herrenhäusern, Kirchen und Parkanlagen.

Charakteristisch für den ganz im Norden Bayerns gelegenen Naturpark Frankenwald ist ein reizvoller Dreiklang aus gerodeten Hochflächen, bewaldeten Hängen und romantischen Wiesentälern. Dabei nehmen – nomen est omen – die weiten Wälder die Hälfte seiner Fläche ein und er wird deshalb als „Die grüne Krone Bayerns“ bezeichnet. Die seit Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaft, u. a. geprägt von Forstwirtschaft, Flößerei, Bergbau und Schieferabbau, spiegelt sich in zahlreichen kulturhistorischen Zeugnissen wider, die über ein vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnetes Netz an markierten Wegen entdeckt werden können.

Im Norden Thüringens, südlich des Harzes, lädt der Naturpark Kyffhäuser zur naturnahen Erholung in eine einzigartige Landschaft ein. Das Kyffhäuser-Gebirge, in dem sich der Sage nach Kaiser Barbarossa versteckt hält, leiht auch dem 30.500 ha großen Naturpark seinen Namen. Der Naturpark hat eine große Artenvielfalt. Hier leben zahlreiche Tiere wie Kranich, Wildkatze oder Feuersalamander und viele Pflanzen wie das Adonisröschen, viele Orchideenarten, Federgras und selbst den Queller, den Sie sonst nur an der Küste sehen.

Der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder liegt vor den Toren Augsburgs und ist keine Autostunde von München entfernt. Umgrenzt wird er von den Flüssen wie Wertach und Schmutter im Osten, Mindel im Westen und Donau im Norden. Er liegt im Alpenvorland, im „Mittelschwäbischen Schotterriedel- und Hügelland“. Typisch ist der Wechsel von bewaldeten Höhen und landwirtschaftlich genutzten Bachtälern, in denen die meisten der insgesamt 300 Ortschaften liegen.

Der Naturpark Südheide erstreckt sich nur wenige Kilometer nördlich von Celle zwischen den beschau-lichen Heideorten Eschede, Hermannsburg, Müden, Unterlüß und Winsen an der Aller. Der Charakter des Naturparks, dessen Böden, Geologie und Relief ihren Ursprung in der Eiszeit haben, wird heute vor allem durch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Niedersachsen geprägt. Die Ruhe und Abgeschiedenheit fördert das Vorkommen seltener, störungsempfindlicher Tierarten wie Kranich und Schwarzstorch. Ein besonders wichtiger Bestandteil der Landschaft sind die in die Wälder eingestreuten Heideflächen, die zur Blütezeit im August zur Attraktion werden.

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