Novembergrusel

Der November ist klassicherweise der „Gruselmonat“: die Tage werden kürzer, Nebelschwaden ziehen über´s Land und Matsch und Regen verleiden einem das Draußen sein. Gerade zu Halloween, am Vorabend zu Allerheiligen, sind allerlei „Geister“ unterwegs. Warum nicht auch mal einen „nützlichen“ Geist basteln?

Nicht nur aus Kürbissen kann man geisterhafte Fratzen herstellen. Auch Apfel-Schrumpfköpfe rangieren auf der Gruselskala ganz weit vorn. Und das Beste: Man weiß nie genau, wie sie nachher aussehen!

 

Schrumpfkopf 2Beitrag Novembergrusel

Copyright: Miriam Emme, wurzelweber.de

Zutaten:

verschieden große Äpfel
ungeschälte Kürbiskerne, Gewürznelken, Rosinen, Reiskörner o.ä.

Holzstäbchen (z.B. Schaschlikspieß)

Schäl- und Gemüsemesser

ggf. Zitronen und Wasser
Zubereitung:

Die Äpfel schälen und dann vorsichtig mit einem Gemüsemesser ein Gesicht mit Augen, Mund und Nase hineinschnitzen.

Grundsätzlich gilt es zu überlegen, ob die kleinen Geister für den eigenen Verzehr oder als Vogelfutter dienen sollen.

Für die Vogelfutter-Gruselköpfe einfach Kürbiskerne, Gewürznelken, Rosinen und Reiskörner als Augen oder Zähne einsetzen. Besonders die Zähne sollten spitz und möglichst „gefährlich“ aussehen.

Anschließend wird der Apfelkopf auf einen Holzspieß gesteckt und bei Zimmertemperatur warm und trocken „zum Schrumpfen gebracht“. Gegen Ende seines „Lebens“ kann der kleine Gruselgeist, ins Gartenbeet oder in den Balkonkasten gesteckt, als Vogelfutter dienen – und wie sich´s für einen echten Geist gehört – Passanten erschrecken.

 

 

Schrumpfkopf 3 Beitrag Novembergrusel

Copyright: Miriam Emme, wurzelweber.de

Für den Eigenverzehr werden die fertigen Gesichter in Zitronenwasser getaucht, damit sie nicht braun werden. Danach kommen die Äpfel auf ein Gitter (oder ähnliches) und für einige Tage an einen warmen Ort (z.B. auf eine Heizung). Im Dörr-/ Backofen geht es auch und diese Trocknungsweise ist zu bevorzugen, wenn man sie nachher noch essen will (das Trocknen könnte aber recht lange dauern). Während der Trocknungszeit immer mal wieder die Position der Äpfelchen verändern und auf Schimmelbefall achten. Sobald es schimmelt, kann man die Äpfel nur noch wegwerfen. Sie sind fertig wenn sich der Apfel nicht mehr feucht, sondern lederartig anfühlt, etwas so wie weiche, gedörrte Apfelringe. So getrocknet können die kleinen Apfelgeister auch gut als Tischdekoration für die nächste Halloween-Party dienen.

Ein Beitrag von Verband Deutscher Naturparke

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