Der Döppekooche ist eine alte Spezialität, die nicht nur im Naturpark Südeifel ihr Zuhause hat. Traditionell wird das Gericht im gusseisernen Bräter zubereitet, denn nur dieser, so heißt es, verleiht ihm seinen typischen Geschmack. Früher galt der Döppekooche auch als „Arme-Leute-Essen“ und wurde traditionell am St.-Martins-Fest aufgetischt, weil sich die einfachen Leute keine Martinsgans leisten konnten.

Der Lenz ist da und mit ihm erwachen die Lebensgeister — in der Natur und in uns. Jetzt ist die perfekte Zeit für einen inneren Frühjahrsputz!

Im Jahr 998 wurde der Weinbau im Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland zum ersten Mal erwähnt. Heute wachsen in der von der Sonne verwöhnten Region die Trauben von über 60 Rebsorten für ausgesprochen spritzige und nuancierte Tropfen. Im 1774 angelegten Herzoglichen Weinberg in Freyburg, lassen sich Weinbau und Weinkultur eines klein teilig terrassierten, barocken Weingartens hautnah erleben. Lassen Sie sich von diesem außergewöhnlichen Rezeptvorschlag inspirieren.

Der Negroni wird klassischerweise als Aperitif serviert und sein Ursprung liegt im Italien des 20. Jahrhunderts. Was liegt näher, als das sich die Menschen im Naturpark Hirschwald, der teilweise durchaus ein mediterranes Klima aufweist, ein eigenes Rezept mit dem heimischen Carbonarius Gin ausgeklügelt haben.

Hotelier und Koch Karsten Hess versteht es, die Region kulinarisch in Wert zu setzen. Zum Beispiel mit einem leckeren Gemüse-Nussbraten.

Traditionsfischer Karl-Heinz Weidner aus Dammendorf fischt in den Schlaubegewässern und empfiehlt als Leckerbissen gebackenen Karpfen.

Kennen Sie den Begriff “Hotzeln”? Das ist der ortsübliche Begriff im Naturpark Unteres Saaletal für Backpflaumen. Sie sind Bestandteil dieser köstlichen regionalen Spezialität aus dem Kochbuch „Von Apfelkuchen bis Zwibbelklump“ – traditionelle Rezepte aus Sachsen-Anhalt.

Im lippischen Raum noch sehr verbreitet, aber auch in Westfalen nicht unbekannt: der Pickert. Der pfannkuchenartige Fladen war einst eine „Arme-Leute-Speise“ und wird heute als Spezialität in vielen, vor allem lippischen Restaurants angeboten. Daher wird er zumeist auch „Lippischer Pickert“ genannt.

Kochen mit regionalen Produkten – das schmeckt nicht nur super, da die Produkte meist viel frischer sind, sondern gibt einem auch noch das gute Gefühl, die heimischen Bauern zu unterstützen und die Umwelt durch kürzere Transportwege zu schützen. Unter dem Motto „Genuss aus dem Naturpark“ wird der Naturpark Sauerland Rothaargebirge und seine Kooperationspartner bald ein Kochbuch veröffentlichen, das die leckersten Rezepte mit regionalen Zutaten präsentiert, die derzeit auf den Speisekarten von Gastronomen aus dem Naturparkgebiet zu finden sind. Das fertige Kochbuch regt dabei nicht nur zu einer kulinarischen Reise durch die Gastronomie im Naturpark an, sondern ermöglicht auch das Nachkochen leckerer Rezepte mit regionalen Zutaten.

Wenn im Hochsommer im Garten die Gurken wachsen und der Dill in voller Blüte steht, dann ist Schmorgurkenzeit im Hause des Naturparkleiters Dr. Mario Schrumpf aus dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land.

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