Bei heißen Temperaturen genau die richtige Abkühlung: Wie wäre es mal mit einer selbstgemachten Kräuterlimonade? Je nach Geschmack können dafür jeweils Pfefferminze, Zitronenmelisse, aber auch Salbei, Lavendelblüten und Eberraute verwendet werden. Um eine Kräuterlimonade selbst zu machen, braucht es zunächst einen guten Kräutersirup. Die Zubereitung ist simpel, nimmt aber etwas Zeit in Anspruch.

Das bedeutendste Obstanbaugebiet zwischen Osnabrück und Münster liegt liegt malerisch eingebettet in eine Talmulde des Teutoburger Waldes und damit auch mitten im Natur- und Geopark TERRA.vita. Nachdem wir uns an der diesjährigen Kirschblüte erfreut haben, ist die Vorfreude auf die Ernte der alten Sorten im Sommer nicht minder groß. Das berühmte Kirsch-Chutney aus den Hagener Kirschen ist auch aus anderen regionalen Kirschsorten nachzumachen.

Mitten im Naturpark Schlei liegt das Hotel & Restaurant Schlei-Liesel im kleinen Dörfchen Güby. Von hier sind es nur einige hundert Meter zur “Großen Breite”, der seeartigen Verbreiterung des Schlei-Fjordes, und nur wenige Kilometer bis zum UNESCO Welterbe Haithabu-Danewerk. Im frühen Frühjahr werden in der Schlei-Liesel leckere Heringe serviert, die der Fischer in der großen Breite fängt.

ein wunderbarer Vitaminkick im Frühjahr mit Blaubeerkompott, Blaubeersaft und Blaubeeressig…

Buchweizen wurde vom 14. bis 20. Jahrhundert in ganz Deutschland angebaut, dann jedoch vom ertragreicheren Getreide verdrängt. Von den Niederlausitzer Böden ist er nie ganz verschwunden. Im Südosten des Naturparks Niederlausitzer Landrücken wird das „Heedekorn“ bis heute angebaut und aufgetischt. Buchweizengerichte galten lange als Arme-Leute-Essen, doch die süße Buchweizenplinse fanden schon immer und auch bei Gästen großen Anklang und brachten den Bergdörfern Gosda, Zwietow und Weißag den Namen „Plinsdörfer“ ein.

Das Kochbuch „Ammergauer Alpen – Genuss“ gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Bäcker, Metzger, Fischzüchter und Käser im Naturpark, die Rezepte sind experimentell, mal traditionell mit moderner Note oder mal frech-kreativ und das Besondere daran ist, dass überwiegend Zutaten genommen werden, die aus den Ammergauer Alpen kommen. Das Rezept der Ammergauer Käsesuppe ist eines der rund 30 Gerichte aus diesem Buch.

Das Schäuferla ist dem Ober- und Mittelfranken neben dem „Rippla“ sein liebster Sonntagsbraten. Selbst die Kleinsten am Tisch lieben es, verstohlen an der knusprigen Kruste, den Kropsala, herum zu naschen und das schwimmende Kartoffelkloß, das Klöß wie man bei uns sagt, aus der Soße zu fischen. In anderen Regionen Deutschlands findet man das gebratene Schulterstück auch auf der Speisekarte, doch ist es hier nicht am Knochen gegart, was den besonders feinen Geschmack des Fränkischen Schäuferla eben ausmacht. Hat man das gebratene Fleisch genüsslich vom Knochen gelöst, könnte der Spitzfindige vielleicht auch schon erahnen, woher der Name „Schäuferla“ kommt. Genau – die Form des Knochens war Namensgeber für´s Gericht. Wie eine Schaufel sieht dieser aus und da der Franke gern verniedlicht, wurde kurzer Hand das „Schäuferla“ geboren.

Der Dibbedotz, auch Döppekooche, Dibbekochen oder Dibbelabbes genannt ist ein Traditionsgericht aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz und war ursprünglich ein „Arme-Leute-Essen“.

Durchweg zart und fein, das ist das Schöne am Hirschkalb-Fleisch. Diese Keule gart weniger als 2 Stunden im Eisentopf, umhüllt von Holzglut und ist ein Hochgenuss. Das Rezept stammt von Kräuterfrau Annette Zimmermann aus dem Naturpark Reinhardswald.

Kartoffeln gehen immer und so präsentieren wir Ihnen im September ein Kartoffelgericht aus dem Naturpark Harz, das hier traditionell mit rohem Gehacktem vom Schwein serviert wird.

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