„Turmfalke“

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Turmfalke – Copyright: VDN/Erich Tomschi

Den Turmfalken (Falco tinnunculus) erkennt man schon von weitem, wenn er mit dauerndem Rütteln am Himmel über einer erspähten Beute steht. Er benötigt Feldgehölze oder Waldränder; fehlen diese, begnügt sich der Greifvogel auch mit einem Starkstrommast oder einem erhöhten Gebäude. Wie viele andere Tierarten ist er dem Menschen in die Städte gefolgt, wo er in Kirchen, Schulen und anderen Gebäuden nistet.

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Turmfalke – Copyright: VDN/Frank Hans

Der Speiseplan der Turmfalken
Aus einer Höhe von etwa 20 bis 30 Metern über dem Boden späht der Turmfalke nach seiner Beute und hält sich dabei mit breitgefächertem Schwanz und raschen Flügelschlägen in der Luft. Hat er ein Beutetier ausgemacht, greift er es sich im Sturzflug und bricht ihm durch einen Biss in den Nacken das Genick. In den Städten, wo der Greifvogel seine bevorzugte Beute, die aus Mäusen und Wühlmäusen besteht, nicht in ausreichender Menge findet, begnügt er sich mit Käfern, Regenwürmern, den Nestlingen von Tauben, aber auch mit Eidechsen und Singvögeln.

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Turmfalken – Copyright: VDN/Matze

Brutverhalten
Das Weibchen lädt zur Paarung ein, aber den Nistplatz sucht das Männchen aus. Nach der Paarung lockt das Männchen das Weibchen zum Nest, wo er schon ein Beutetier für sie bereitgelegt hat. Die Turmfalken nutzen verwaiste Krähennester und in den Städten vermehrt die bereitgestellten Nistkästen oder Mauernischen beispielsweise in Kirchtürmen. Mitte April legt das Weibchen bis zu sechs Eier, aus denen nach einem Monat die Jungen schlüpfen. Bis zur dritten Woche bleibt das Weibchen beim Nachwuchs und das Männchen übernimmt die Futtersuche. Ab der dritten Woche teilen sich die Eltern diese Arbeit. Nach vier Wochen verlieren die Jungvögel ihre Daunen, erhalten ihr Gefieder und werden flügge. Freilebende Turmfalken können über sechzehn Jahre alt werden, doch viele überleben nicht einmal ihre Jungtierzeit.

Quelle: www.hilfreich.de

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