Waldeck-Vogelfelsen-Weg

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Waldeck Schlossberg Burgruine Kemnather Land © SteinwaldAllianz

Der Waldeck-Vogelfelsen-Weg führt durch eine besonders reizvolle Landschaft zu den Höhepunkten im Naturpark Steinwald. Der 15 km lange Weg ist zugleich ein Zuweg des Fernwanderwegs Goldsteig (Zuweg Nr. 2A), der in Marktredwitz beginnt und durch das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas bis in die Dreiflüssestadt Passau führt.

Start ist der Vulkankegel des Waldecker Schloßberges mit seiner großen Burgruine, am östlichen Ortsende von Waldeck. 1124 erstmals urkundlich erwähnt, zählt die Burg Waldeck zu den ältesten Burgen in der Oberpfalz. In den letzten 30 Jahren wurden große Teile ausgegraben und restauriert. Sie bietet einen herrlichen Fernblick weit über die erloschenen Basaltkegel des Kemnather Landes hinaus. Wanderer stoßen in Waldeck auch auf den bundesweit ersten essbaren Wildpflanzenpark (EWILPA). Der Hauptweg führt über den geologisch kunterbunten Zwergauer Schieferrücken zum Dorf Zwergau und nach Bingarten. Bergab, die Fichtelnaab querend und in den Steinwald hinein, beginnt eine felsige Tour: es geht vorbei an vielen bekannten Granitmassiven des Naturparks. Die Felstürme des Vogelfelsens, Rat- und Räuberfelsens gelten nicht nur unter Wanderern als beliebte Anlaufpunkte. Bei guten Witterungsbedingungen treffen sich dort Kletterer aus Nah und Fern. Der Weg führt weiter zum Geotop des Zipfeltannenfelsens, das aufgrund seines Aussehens den Beinamen „Steinwald-Sphinx“ trägt, und zur Besteigungsanlage des Saubadfelsens auf 858 m ü. NN. Unter dem Gipfel befindet sich eine steile Blockhalde aus kantigen Granitfelsen, die aus dem Gipfel herauswittern und abstürzen. Das Blockmeer bewegt sich als „Steinerner Gletscher“ langsam talwärts.

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Saubadfelsen © Geopark Ranger

In unmittelbarer Nähe lädt das Waldhaus zu einer Rast ein (an den Wochenenden geöffnet). Die Kleingaststätte beherbergt im Obergeschoss Informationsstellen des Naturparks Steinwald und dem Geopark Bayern-Böhmen sowie den Bayerischen Staatsforsten.

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Waldhaus Infostelle © Steinwald Allianz

Nebenan treffen Wanderer auf ein Rotwildgehege mitsamt Spielplatz.

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Rotwildgehege Steinwald © Steinwald Allianz

Im Anschluss führen urige Wurzelwege zum höchsten Punkt des Steinwalds, die 946 m hohe Platte mit dem Oberpfalzturm. Vorbei an der idyllischen Dreifaltigkeitskapelle erreicht man das Ziel, die 858 m hoch gelegene markante Burgruine Weißenstein, wo der Zuweg auf die Haupttrasse des Goldsteigs trifft. Laut Grabungsfunden ist der Weißenstein zu Beginn des 11. Jahrhunderts entstanden. Gründer waren die Weißensteiner. Der Name des Naturparks geht vermutlich auf die damaligen Burgbesitzer zurück. Aus dem „Wald der Weißensteiner“ wurde irgendwann der „Wald der Steiner“, der Steinwald also.

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Burgruine Weißenstein © Naturpark Steinwald

Stammdaten der Tour:

Schwierigkeit: Schwer, für geübte Wanderer

Dauer: 04:30 h

Gesamtstrecke: 15.37 km

Höhenmeter: 673 hm

Höchster Punkt: 948 m

Tiefster Punkt: 480 m

 

Streckenverlauf mit Download der GPX-Daten

 

Ein Beitrag von Verband Deutscher Naturparke

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