{"id":18688,"date":"2026-03-18T13:55:22","date_gmt":"2026-03-18T12:55:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/?p=18688"},"modified":"2026-03-25T12:15:27","modified_gmt":"2026-03-25T11:15:27","slug":"der-grosse-feldberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/der-grosse-feldberg\/","title":{"rendered":"Der Gro\u00dfe Feldberg"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_18689\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-18689\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-18689\" src=\"https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Prominent-Copyright-Taunus-Touristik-Service-e.V..b.jpeg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Prominent-Copyright-Taunus-Touristik-Service-e.V..b.jpeg 500w, https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Prominent-Copyright-Taunus-Touristik-Service-e.V..b-300x180.jpeg 300w, https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Prominent-Copyright-Taunus-Touristik-Service-e.V..b-200x120.jpeg 200w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-18689\" class=\"wp-caption-text\">Der Gro\u00dfe Feldberg \u00a9 Taunus Touristik Service e. V.<\/p><\/div>\n<p>Bei dem Begriff Prominent (laut Wikipedia &#8222;beruflich oder gesellschaftlich weithin bekannt, ber\u00fchmt, einen besonderen Rang einnehmend&#8220;), muss man im Taunus nicht lange \u00fcberlegen. Mit seinen 879,5 m ist der Gro\u00dfe Feldberg der h\u00f6chste Gipfel im Naturpark Taunus und einer seiner bekanntesten Anziehpunkte. In Hessen liegt er damit auf Platz zwei hinter der Wasserkuppe mit 950,0 m.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem kleinen Feldberg (825,2 m) ist der Gro\u00dfe Feldberg Teil des Taunushauptkammes &#8211; eine rund 75 Kilometer lange Gebirgslinie, die unter anderem den Vordertaunus und den Hintertaunus trennt. Als markanter Blickfang ist der Gipfel jedoch weit \u00fcber diese Region hinaus sichtbar: Von zahlreichen Aussichtspunkten im Taunus, aber auch vom Rheintal und dem Westerwald, l\u00e4sst sich der Gro\u00dfe Feldberg gut erkennen.<\/p>\n<p>Doch nicht nur geografisch ist der Gro\u00dfe Feldberg &#8211; regional nur \u201eder Feldberg\u201c interessant, auch geschichtlich hat er, gemeinsam mit dem Kleinen Feldberg, einiges zu bieten Der markante Fernmeldeturm wurde 1937 errichtet, ist \u00fcber 50 Meter hoch und umfasst 16 Stockwerke. Er z\u00e4hlt zu den \u00e4ltesten Fernseht\u00fcrmen Deutschlands, wurde im zweiten Weltkrieg gr\u00f6\u00dftenteils zerst\u00f6rt und im Jahr 1950 wieder aufgebaut wurde.<\/p>\n<p>Eine ebenfalls interessante Geschichte hat der kleine Feldberg zu bieten. Auf seinem nicht zug\u00e4nglichen\u00a0Gipfel befindet sich das Taunus-Observatorium\u2014eine 1914 von der Johann Wolfgang-Goethe-Universit\u00e4t\u00a0Frankfurt \u00fcbernommene Au\u00dfenstelle des Institutes f\u00fcr Meteorologie und Geophysik. In verschiedenen Geb\u00e4uden, die vor Blicken gut gesch\u00fctzt liegen sind unter anderem eine Erdbebenwarte, eine aerologische Station f\u00fcr Luftmessungen, die Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte sowie mehreren Funkmasten f\u00fcr unterschiedliche Zwecke untergebracht.<\/p>\n<p>Auch touristisch hat das Gebiet rund um den Gro\u00dfen Feldberg viel zu bieten. Neben gut sichtbaren Attraktionen findet man hier auch weniger auff\u00e4llige, aber ebenso spannende Zeugnisse der Geschichte, wie den Limes. Wer sich umfassender zu touristischen Angeboten informieren m\u00f6chte, kann dies im Infozentrum des Taunus Touristik Service tun.<\/p>\n<p>Ein beliebtes Wanderziel ist das Gipfelkreuz, das seit 2011 auf dem Plateau steht. In unmittelbarer N\u00e4he befindet sich einen Kinderspielplatz, der ein Teil des Limeserlebnispfads ist. Einen spektakul\u00e4ren Ausblick \u00fcber das Usinger Land bietet der Brunhildisfelsen, ein Quarzit-Felsen dessen Name auf eine alte Legende zur\u00fcckgeht. Ebenfalls sehenswert ist der Falkenhof mit Falknerei, in dem verschiedene Vogelarten aus n\u00e4chster N\u00e4he erlebt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sportlich Aktive kommen am und rund um den Gro\u00dfen Feldberg ebenfalls auf Ihre Kosten. Mit zwei Downhillstrecken die direkt auf dem Plateau starten, ist der Bikepark eine Attraktion f\u00fcr alle Adrenalinliebhaber. Der Mountainbike-Flowtrail Gro\u00dfer Feldberg f\u00fchrt in drei Abschnitten vom Parkplatz \u201eWindeck&#8220; unterhalb des Feldberggipfels hinab zur Oberurseler Hohemark und zum Taunusinformationszentrum. Die Gesamtl\u00e4nge betr\u00e4gt rund 3,8 km.<\/p>\n<p>Wer lieber zu Fu\u00df unterwegs ist, findet rund um den Feldberg eine Vielzahl gut ausgeschilderter Wanderwege. Mit \u00fcber 200 Wander- und Erholungswegen und einer Gesamtl\u00e4nge von mehr als 1.200 km.<\/p>\n<div id=\"attachment_18690\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-18690\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-18690\" src=\"https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Prominent-Copyright-Florian-Trykowskib.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Prominent-Copyright-Florian-Trykowskib.jpg 500w, https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Prominent-Copyright-Florian-Trykowskib-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.naturparkmagazin.de\/vdn\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/Prominent-Copyright-Florian-Trykowskib-200x120.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-18690\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf den Gro\u00dfen Feldberg \u00a9 Taunus-Touristik e.V. Florian Trykowski<\/p><\/div>\n<p>Schaut man von S\u00fcden auf das Taunusmassiv, f\u00e4llt einem neben dem Gro\u00dfen Feldberg vor allem der Altk\u00f6nig auf. Gemeinsam mit dem Gro\u00dfen und dem Kleinen Feldberg bildet er den H\u00f6henschwerpunkt des Hochtaunus, mit seinen 798,2 m ist er der dritth\u00f6chste Berg des Taunus.<\/p>\n<p>Der Name Altk\u00f6nig ist auf das keltische Wort \u201ealkin\u201c zur\u00fcckzuf\u00fchren, welches \u201eH\u00f6he\u201c bedeutet. Der keltische Einfluss auf das Gebiet l\u00e4sst sich heute noch direkt erkennen.\u00a0 So wird der Gipfel des Altk\u00f6nigs von einer Ringwallanlage aus Taunusquarzit umschlossen, welche auf etwa 400 v. Chr. datiert wird.<\/p>\n<p>Ebenfalls liegt auf dem Altk\u00f6nig die Ringwallanlage H\u00fcnerberg, welche vermutlich im Fr\u00fchmittelalter von den Franken angelegt wurde.<\/p>\n<p>Weiter unterhalb des Gipfels befindet sich die Wei\u00dfe Mauer. Dies ist eine Blockschutthalde aus Quarzit, welche in der Eiszeit durch Gletscherbewegungen entstanden ist und sich auf dem Nordosthang des Altk\u00f6nigs befindet. Bei Sonnenlicht erscheinen die Quarzitbrocken in einem wei\u00dfen Glanz, was der Schutthalde ihren Namen verliehen hat.<\/p>\n<p>Auf dem Altk\u00f6nig liegt das Naturschutzgebiet Altk\u00f6nig sowie das gleichnamige Flora-Fauna-Habitat-Gebiet.\u00a0 Die Gipfellandschaft des Altk\u00f6nigs zeichnet sich durch vielf\u00e4ltige Lebensr\u00e4ume aus. So findet sich auf dem Altk\u00f6nig ein kr\u00fcppelf\u00f6rmiger Buchenbestand mit einigen Birken, Ebereschen und Mehlbeeren. Es handelt sich um das letzte nat\u00fcrliche Waldgebiet dieser Art in dieser H\u00f6henlage. Einige alte Eichen, die sich auf dem Gipfel finden, bilden zudem einen Lebensraum f\u00fcr den stark gef\u00e4hrdeten Hirschk\u00e4fer. Die Felsbrocken der Blockschutthalden werden von besonderen Flechten und Moosen besiedelt.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit gab es immer wieder Bestrebungen, einen Gipfelturm auf dem Altk\u00f6nig zu errichten. Das Vorhaben scheiterte jedoch mehrmals. Dies, sowie die Tatsache, dass der Altk\u00f6nig nur zu Fu\u00df erreichbar ist, haben dazu gef\u00fchrt, dass der urspr\u00fcngliche Gipfelcharakter bis heute gut erhalten geblieben ist.<\/p>\n<p>Wanderfreunde kommen auf sowie rund um den Altk\u00f6nig auf ihre Kosten, da der Altk\u00f6nig von einem gut erschlossenen Wegenetz umgeben ist. Der Gipfel selbst ist gut vom Gro\u00dfen Feldberg oder der Hohemark aus zu erreichen, hier finden sich auch einige Parkpl\u00e4tze f\u00fcr alle, die mit dem Auto anreisen. Auch f\u00fcr hungrige Wanderer ist gesorgt, so befinden sich die Fuchstanzgasth\u00e4user in direkter N\u00e4he.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Thema Wandern im Naturpark Taunus gibt es hier: <a href=\"https:\/\/naturpark-taunus.de\/aktiv\/wandern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wandern<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit seinen 879,5 Metern H\u00f6he ist der Gro\u00dfe Feldberg der h\u00f6chste Gipfel im Naturpark Taunus.<\/p>\n","protected":false},"author":73,"featured_media":18692,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[8],"tags":[3941,858,3940,854,3942],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v19.10 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Der Gro\u00dfe Feldberg<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Mit seinen 879,5 Metern H\u00f6he ist der Gro\u00dfe Feldberg 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