Umweltbildungsarbeit im Naturpark

Eines der wichtigen Handlungsfelder des neuen Naturparks ist es, Kindern und Jugendlichen den gewissenhaften Umgang mit Natur und Landschaft nachhaltig zu vermitteln.

In der heute oftmals medial überprägten Umwelt steht der Naturpark daher vor der großen Herausforderung, bei Kindern und Jugendlichen zunächst das Interesse und nicht zum Schluss auch die Begeisterung für eine umweltbewusste und nachhaltige Lebensweise zu erreichen. Ein schwieriger Spagat. Denn die Lücke zwischen „Cyberwelt“  und „Matschkuhle“ klafft weit auseinander. So gilt es, die Kids zeitgemäß an das Abenteuer Umwelt heranzuführen.

Neben noch zu entwickelnden eigenen Projekten ist der Naturpark vor allem auf die Zuarbeit vorhandener Akteure angewiesen. Insbesondere sieht der Naturpark seine Aufgabe darin, ein Netzwerk zwischen den verschiedenen Anbietern auf- und auszubauen.

Besichtigung im Flex Umweltbildungsarbeit im Naturpark

Präsentierte sich bei der Besichtigung im schönsten Licht – das FLEX in Wenden-Schönau (Foto: Tim Hellinger).

Vor diesem Hintergrund hat der Naturpark das Freilandlabor FLEX (Freilandlabor mit Experimentierfeld) der Uni Siegen besucht. Das etwas abgelegene und unscheinbar wirkende Gelände bei Wenden-Schönau hat es in sich. Herr Prof. Dr. Gröger von der Uni Siegen hat als Leiter des Projektes in eindrucksvoller Form vorgestellt, wie Schülern auf kleinstem Raum der nachhaltige Umgang mit den begrenzten Ressourcen Boden Wasser Luft vermittelt wird. Insbesondere die Begegnung mit der Natur und ihren Phänomenen im Zusammenhang mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen stehen im Vordergrund. Schüler haben hier die Möglichkeit, selbständig chemische Fragestellungen im Kontext der Natur zu erarbeiten und zu erleben. Betreut werden sie durch Lehramtsanwärter und Dozenten der AG Didaktik der Chemie der Uni Siegen.

Ein spannendes Projekt, welches sicherlich in den Bereich der Zielaufgaben des Naturparks fällt. Wie genau eine zukünftige Zusammenarbeit gestaltet werden kann, wird noch erarbeitet. Auf jeden Fall ist das Projekt ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen und integrierten außerschulischen Umweltbildung in der Region.

Weitere Infos unter: http://science-forum.de/home/flex/

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