Felsige Dolomit-Gebirgskämme bis zu einer Höhe von über 2000 Metern über dem Meeresspiegel, mystische Bergwälder und Moore, idyllische Almen und Wiesmahdhänge, einer der letzten naturnahen Alpenflüsse und traditionsreiche Orte wie Oberammergau oder Ettal – der Naturpark Ammergauer Alpen ist mit einer schier unendlichen Anzahl an typisch-bayerischen Postkartenmotiven gesegnet.

Im Naturpark sind 35 Naturparkführer/innen mit Geschichte und Geschichten im Gepäck unterwegs, um den Besuchern auf geführten Touren die Besonderheiten der Region und die Wunder am Wegesrand zu zeigen. Hier stellen wir jeden Monat eine/n Naturparkführer/in näher vor. Weitere Informationen zu den geführten Wanderungen 2019 finden Sie auf der Homepage des Naturparks (www.lahn-dill-bergland.de) und im

Er ist einer der größten Naturparke in ganz Deutschland, der Inbegriff der „romantischen Landschaft“, „der Schlupfwinkel des deutschen Gemüts“, „das Land der Burgen, Felsen und Täler“. Der Naturpark beeindruckt mit landschaftlichen Superlativen wie der Karstlandschaft der Kuppenalp mit ihren Dolomitknocks, das Gebiet des Naturparks gilt als das felsen-und höhlenreichste Deutschlands außerhalb der Alpen. Diverse Tiere und Pflanzen in der Region, gibt es an keinem anderen Ort auf dieser Welt.

Vielfältig, besonders, schützenswert: Das sind nur drei Begriffe mit denen sich der circa 560 km2 große Naturpark Nassau beschreiben lässt. Hier im Rheinischen Schiefergebirge zwischen den Städten Montabaur im Norden, Diez im Osten, Nastätten im Süden und Lahnstein im Westen finden Einheimische und Besucher eine bemerkenswerte Tier- und Pflanzenwelt, eingebettet in eine herrliche Landschaft.

Der Reinhardswald – auch als „Schatzhaus der europäischen Wälder“ bezeichnet – liegt zwischen Kassel und Göttingen in der Mitte Deutschlands. Mächtige, jahrhundertealte Eichen, Märchenschlösser, Sagen und Legenden prägen die Urlaubslandschaft an den Flüssen Weser, Diemel und Fulda.

Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge weist zwischen den Gipfellagen des Brockenplateaus und den Hügelketten des Vorlandes eine landschaftliche Vielfalt auf, wie sie anderswo auf vergleichsweise engem Raum kaum zu finden ist: Tiefe Wälder stehen landwirtschaftlich genutztem Offenland gegenüber; die Hochflächen sind durch tief eingeschnittene Täler gegliedert; wilde Flussläufe wechseln mit ruhigen Bergwiesen ab; nahezu unberührte Naturlandschaften grenzen an Zeugnisse einer 1.000-jährigen Kulturlandschaft.

Der Naturpark Kellerwald-Edersee liegt im waldreichen Nordhessen und umschließt den gleichnamigen Nationalpark mit UNESCO-Weltnaturerbe. Die Landschaft ist geprägt von ausgedehnten Buchenwäldern, idyllischen Dörfern und abwechslungsreichen Feld-, Wald- und Wiesenfluren. Eingebettet in diese Landschaft und umgeben von steilen, warmen Hängen mit urigen Baumgestalten windet sich der 27 km lange Edersee.

Eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wäldern, Moor und Heide, jahrtausendealte Großsteingräber, beschauliche Ortschaften, Wind- und Wassermühlen, mittelalterliche Kirchen und spannende Museen – die Wildeshauser Geest bietet all das und einiges mehr!

Das sanfte, waldreiche Mittelgebirge des Naturparks Steigerwald liegt zwischen Würzburg, Bamberg und Nürnberg und überrascht mit seiner Vielfalt: Uralte Wälder, sonnige Weinberge, historische Städtchen, Flüsse und Teiche, Höhen und Weite. Eine Natur, die anregt zum Haltmachen und Genießen.

Ausgedehnte Wälder, sanfte Wiesentäler, klare Bäche und urtümliche Moore. Schmale Bergrücken, steile Hänge und tief eingeschnittene Täler mit Streuobstbeständen und von Hecken durchzogenen Trockenrasen: Der Naturpark Solling-Vogler, im Herzen des Weserberglandes gelegen, lädt in eine erlebnisreiche Landschaft ein. Eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume beherbergt eine reiche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und bietet diesen wertvolle Rückzugsgebiete. Viele verschiedenartige Aussichten im Naturpark begeistern durch beeindruckende Blicke in unterschiedliche Landschaften und deren Geschichte.

Bereits seit mehr als 15 Jahren bietet der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald auf hohem Niveau außergewöhnliche Einblicke in unsere Erdgeschichte, Natur und Kultur. Hierzu hat er eine Vielzahl von Angeboten zur Umweltbildung und zur nachhaltigen Entwicklung der Region geschaffen. Das Besondere daran ist – die Umsetzung aller Vorhaben geschieht zusammen mit den Menschen vor Ort, die ihre Kompetenzen einbringen können und so gemeinsam eine regionale Identität schaffen. Das Erfolgsrezept dabei heißt: Kontinuität, Kooperation, Kreativität und gemeinsame Weiterentwicklung der vielfältigen Potenziale.

Direkt am geografischen Mittelpunkt Baden-Württembergs liegt zwischen den Städten Tübingen, Reutlingen, Böblingen und Herrenberg, als fast vollständig bewaldeter Teil des Schwäbischen Schichtstufenlandes, das 156 km² große und naturnahe Waldgebiet des Naturparks Schönbuch.

In direkter Nachbarschaft der Städte Köln und Bonn liegt der Naturpark Rheinland. Auf über 1.000 km² bietet das attraktive Naherholungsgebiet der Region Köln-Bonn eine einzigartige landschaftliche Vielfalt. Wälder, Flüsse, Seen und hügelige Vulkane wechseln sich ab mit ebener Agrarlandschaft und kleinen idyllischen Dörfern. Hier gibt es nicht nur herausragende Sehenswürdigkeiten, wie die zum Weltkulturerbe ernannten Barockschlösser Augustusburg und Falkenlust sondern auch ein unbegrenztes Sport- und Freizeitangebot.

Reizvolle Fluss- und Mittelgebirgslandschaften in beeindruckender Fülle und Vielfalt, tiefeingeschnittene Täler, Felsen und Wiesen prägen das Landschaftsbild des Naturparks Neckartal-Odenwald in nördlichen Teil von Baden-Württemberg. Mittelalterliche Burgen und Schlösser, idyllische Dörfer und eindrucksvolle Aussichtspunkte laden zum Verweilen ein. Naturfreunden und Urlaubern, Erwachsenen und Kindern gleichermaßen bieten sich vielfältige Möglichkeiten abwechslungsreicher Erholung und aktiver Freizeitgestaltung.

Der Naturpark Bayerische Rhön liegt mitten in Deutschland im Drei-Länder-Eck Bayern, Hessen, Thüringen. Seit 1991 sind große Teile des Naturparks von der Weltkulturorganisation UNESCO als bayerischer Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservates Rhön anerkannt. Die Erlebnisregion erster Güte mit ihren überregional bekannte Sehenswürdigkeiten und großen Naturschutzgebieten feierte im Oktober 2017 den 50sten Geburtstag.

Der Naturpark “Arnsberger Wald” befindet sich in reizvoller Lage am Südrand der westfälischen Bucht. Er wird im Norden durch den Haarstrang und im Süden durch das Ruhrtal begrenzt. Ein insgesamt 650 km umfassendes Wegenetz lädt Wanderer und Spaziergänger zu ausgedehnten Touren durch die sich voneinander abhebenden vier Landschaften – Haarstrang, Möhnetal, Arnsberger Wald und Arnsberger Ruhrtal – ein.

Altehrwürdige Burgen, sanfte Hügel, tiefe Wälder und kühle Bäche in bunten Wiesen: Sie verleihen dem Naturpark Hoher Fläming, der in diesem Jahr 20 Jahre wird, seinen ganz besonderen Reiz.

Zwischen Bad Bertrich nahe der Mosel und Ormont an der belgischen Grenze erstreckt sich eine erdgeschichtlich außergewöhnliche Mittelgebirgslandschaft im Herzen Europas. Das „Abenteuer Vulkanismus“ nimmt hier Gestalt an, lockt Gäste ebenso wie Wissenschaftler aus aller Welt.

Etwa 20 km südlich von Berlin eröffnet sich eine Landschaft wie aus einer anderen Welt – die Nuthe-Nieplitz-Niederung – eine Oase, in der ländliche Gelassenheit, Ruhe und Weite intensiv erlebbar werden.

Im Herzen Europas zwischen Mosel und Rhein im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg gelegen, weist der Naturpark Saar-Hunsrück facettenreiche und reizvolle Fluss- und Mittelgebirgslandschaften in beeindruckender Fülle und Vielfalt auf.

Marc-Oliver Fuchs macht derzeit ein Praktikum im Naturpark Rhein-Taunus und stellt sich uns vor.

Der Naturpark Frankenhöhe im Nordosten der bekannten Stadt Rothenburg o. d. Tauber an der Grenze zu Baden-Württemberg ist im süddeutschen Raum eines der sonnenreichsten Gebiete. Extreme Wetterschwankungen sind selten. Dieses ausgeglichene Klima, das Erholungsorten wie Burgbernheim, Dietenhofen, Feuchtwangen und Schillingsfürst staatliche Anerkennung einbrachte, bietet daher nicht nur Schonung für die Menschen, die hier leben, sondern auch für viele Pflanzen und Tiere.

In uralten Zeiten halfen sieben Riesen dem Rhein einen Lauf durch einen Höhenzug nahe der kleinen Stadt Königswinter zu bahnen. Nach getaner Arbeit klopfte jeder von ihnen seinen Spaten auf den Boden, damit der Dreck sich löste. Dreckklumpen auf Dreckklumpen fiel von den riesigen Spaten auf den Boden, so entstanden Hügel, die immer größer wurden. Als die sieben Riesen ihre sieben sauberen Spaten schulterten und sich auf den Heimweg machten, standen an dieser Stelle sieben Berge.

Dort, wo sich die Donau über mehrere Millionen Jahre tief in das Kalkgestein des Weißjuras eingeschnitten hat, liegt der Naturpark Obere Donau. Hier ragen manche Felsen bis zu 200 Meter hoch in den Himmel und bieten atemberaubende Ausblicke über die Landschaft. Ein umfassendes, markiertes Wegenetz, darunter zahlreiche zertifizierte Fern- und Rundwanderwege, sorgt dafür, dass Besucher diese Landschaft in ihrer Schönheit und ihrem Erholungswert entdecken können, ohne dass die Natur ihre Ruhezonen verliert. Zu den attraktivsten Radtouren im Naturpark zählt sicherlich der Donautal-Radweg von Immendingen bis kurz vor Riedlingen.

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