Aktuell blühen auf Magerwiesen sowie an Wald- und Bachrändern im Naturpark Spessart alle drei heimischen Teufelskrallen-Arten. Der Name Teufelskralle bezieht sich auf die krallenartig gekrümmten Einzelblüten.

Das giftige Wasserkreuzkraut profitiert vom Klimawandel und hat sich in den letzten Jahren in vielen Regionen ausgebreitet. Diese Entwicklung gefährdet vielerorts die landwirtschaftsliche Nutzung von Wiesen und Weiden – auch im Spessart.

Mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern bekämpft der Naturpark Spessart e.V. aktuell das für Weidetiere giftige Wasserkreuzkraut, dass sich im Sinngrund in den letzten Jahren stark ausgebreitet hat.

In die Liste des immateriellen Kulturerbe Bayerns wurden 13 kulturelle Ausdrucksformen neu aufgenommen, darunter die Eichensaat und Eichenwirtschaft im Spessart sowie die Wässerwiesenkultur in Franken.

Was gibt es Besseres als die Grillsaison mit einem Stück regionalem Fleisch einzuläuten: Frisches Wild mit Beginn der Jagdzeit ab Mai.

Die vom Naturpark unterstützte Direktvermarktung von Weidefleisch der Marke “Grünland Spessart” läuft auch in Zeiten von Corona, wie das Beispiel der Familie Werthmann aus Rettersbach zeigt.

Gebietsbetreuer Christian Salomon koordiniert Maßnahmen zur Sicherung des Fortbestands der seltenen Pflanzenart. Erstmals konnten im botanischen Garten Würzburg Wasserfenchelpflanzen nachgezogen und im Sinngrund ausgepflanzt werden.

Naturpark-Ranger Berit Arendt und Naturparkführerin Gabi Bechold haben das Wassererlebnishaus in Rieneck fit für die Saison gemacht.

Die exotisch anmutenden, rosa bis -lila gefärbten Blütenstände der “Gewöhnliche Schuppenwurz” kann man aktuell in der Nähe von Gehölzen entdecken.

Erleben Sie am Freitag den 11.04.2020 im Rahmen einer Rundwanderung mit der Naturparkführerin Juliane Wellmann die Geschichte des Hafenlohrtals.

Die Blüte der Schachblume oder auch Schachbrettblume (Fritillaria Meleagris) lockt jedes Jahr in der zweiten April- und ersten Maihälfte zahlreiche Besucher in den Sinngrund.

28 Viertklässler der Grundschule Faulbach besuchten zusammen mit Förstern des AELF und Naturpark-Ranger Andreas Schätzlein den Gemeindewald und erlebten u.a. die verschiedenen Aspekte der Holzernte.

Am Samstag, 18.04.2020 und Sonntag, 19.04.2020 findet wieder das Schachblumenfest in Obersinn statt. Die Naturparkführer bieten wärhend des Festbetriebs laufend Führungen an.

Am 19.04.2020 führt Sie unser Naturpark-Ranger Andreas Schätzlein in das Naturschutzgebiet “Metzgergraben &”Krone” und bringt Ihnen die heimischen Spechte näher.

Am 26.04.2020 können Sie mit dem Ranger Victoria Schuler erleben, wie Wildpferde den ehemaligen Standortübungsplatz in Aschaffenburg pflegen.

Mitarbeiter des Naturpark Spessarts stellten den Abgeordneten zwei Projekte aus dem Wiesen-Naturschutz vor und brachten das Samenerntegerät eBeetle und Bio-Büffel-Pfefferbeißer aus dem Hafenlohrtal mit nach München.

Begleiten Sie Naturpark Ranger Berit Arendt am Sonntag, den 29. März ins Biberrevier im “Kaltengrund” bei Heigenbrücken!

Führung am 22. März mit dem Falkner Michael Mendel über das Gelände der Auffang- und Pflegestation für Greifvögel und Eulen beim alten Tonbergwerk in Klingenberg a. Main.

Das Rote-Liste-Zentrum hat jetzt eine neue Suchmaschine entwickelt, mit der man sich über den Gefährdungsstatus von zahlreichen Pflanzen- und Tierarten informieren kann.

Am Sonntag, den 8.3.2020 wandert Naturparkführer Dieter Stockmann mit Ihnen zur historischen Autobahnruine “Strecke 46″ bei Burgsinn.

Am Sonntag, den 1.3.2020 zeigt Ihnen Naturpark Ranger Andreas Gries die verschiedenen Tierspuren im Wald bei Weibersbrunn (Famliienführung).

Leider muss der Multivisions-Vortrag am 19.03.2020 in Aschaffenburg abgesagt werden. Bis mindestens 19.04.2020 werden in der Stadthalle Aschaffenburg keine Veranstaltungen stattfinden.

Ab dem 23.04 finden wieder Lehrgänge zum geprüften Kräuterführer statt. Anmeldeschluß ist der 2. April.

Der Spessart ist der älteste Naturpark in Bayern und einer der größten in Deutschland. Das großflächige Schutzgebiet wurde vor genau 60 Jahren ausgewiesen, kurz darauf wurde ein Trägerverein gegründet.

Wissen Sie, was sich hinter dem Begriff „Natura 2000“ verbirgt? Wenn nicht, geht es Ihnen wie den meisten Deutschen. Ein Expertenworkshop des Natuparks widmete sich diesem Thema.