»Bewahre die Natur, denn nur die Natur kann uns bewahren« Hans-Peter Lorang

Man kennt ihn, aber man sieht ihn (fast) nicht. Seine Hautsekrete seien todbringend giftig und Feuer könne dem drachenähnlichen „Reptil“ nichts anhaben, so erzählte die Mär, die über Jahrhunderte den echten Salamander mit seinem auffälligen Erscheinungsbild mystisch beschrieb und ihm den Namen gab – Feuersalamander! © Hans-Peter Lorang  

Du siehst ihn kaum, du hörst ihn halt, den Schwarzspecht trommeln, laut im Wald. Wo große Löcher in den Rinden, kannst du den Haufen Späne finden. Den er erzeugt – man glaubt es kaum, bei seinem Zimmern an dem Baum. © Hans-Peter Lorang

  Ein Mensch wie ein Baum Das Samenkorn, flugs flog es weg, zur rechten Zeit am rechten Fleck, nun braucht es eine Weile Zeit, hält sich zum Aufgeh’n dort bereit. Wenn Wärme spüret dann der Keim, wächst bald das zarte Pflänzelein, zur Sonne hin empor gar schnell, weils oben ist doch viel mehr hell. Als

Oft hatte man ihm nachgestellt, weil sein Fell eintrug recht viel Geld, von vielen wurde er gefressen, gar Menschen haben ihn gegessen. Wo nachts er nagt mit scharfen Zähnen, erkennt man leicht an vielen Spänen, die liegen um die spitzen Kegel, gefällter Erlen in der Regel. In seines Lebens Anfangszeit, er wandert gern und oft

Narzissen Willst du die vielen Blumen sehen, wild und schön am Bachlauf stehen, dann wandre – es ist gar nicht weit, nach Thiergarten zur Osterzeit. Wo die kleine Prims fließt ein, in die große Prims hinein, wirst du das Grün der Wiesen missen, denn gelb sind sie hier von Narzissen. Um das Kloster Wüstenbrühl, taten

Die Bäume sind schon lange kahl, nur kurz noch wirkt der Sonne Strahl. Auf nackten Feldern weit und breit, kaum Leben herrscht, wenn’s friert und schneit. Im Unterholz und tief im Bau, verkriechen sich die Tiere schlau. Sie trotzen diesen harten Tagen, der Hunger wird sie jetzt oft plagen. Die Menschen haben großes Glück, sie

Der Zug der Kraniche Krri, krruö – der Ruf vom Himmel schallt, wenn mit dem Herbstwind es wird kalt, ertönt ihr Schrei aus großen Pfeilen, bei ihrem Zug sie kaum verweilen. Sie zieh’n am Tag und auch bei Nacht, nach Süden hin, mit starker Macht, weil hoch im Norden Eis und Schnee, vertreiben jetzt die

Die Ringelnatter Im Garten unter dem Kompost, hält sie es aus bei Schnee und Frost. Bis im Mai die Sonne scheint, die Erde wärmt und alles keimt. Sie schlängelt dann aus dem Versteck, da ihr die Beute wieder schmeckt. Sucht zur Paarung Partnerschaft, in des Gartendschungels Pracht. Auch im Teich ist sie zu sehen, wenn