Wer weiß im Winter, ob er den Frühling sehen wird? Warte nicht auf die Blüte, sondern nimm den knospenden Zweig. – Murusaki Shikibu

Nur durch den Winter wird der Lenz errungen. – Gottfried Keller

Da glänzt in die schneeige Winternacht der Mond verklärend und kalt; es glitzert in funkelnder Silberpracht der Reif an den Bäumen im Wald. O Welt, wie bist du schön. – Maurice Reinhold von Stern

Der Winter ist für mich die Jahreszeit der Ruhe und Harmonie. – Sting

Der Winter liegt auf meinem Haupt, aber der ewige Frühling ist in meiner Seele. – aus China

Weiß und kalt. Kein bunt, kein Grün und trotz allem alles wunderschön. Eisig und glatt, dunkel und glitzernd, so ist der Winter. – Isabella Petry

Was wäre, wenn es am Himmel einst keinen einzigen Stern gegeben hat. Was wäre, wenn die Sterne nicht das sind wofür wir sie halten. Was wäre, wenn das Licht nicht von den Strahlen weit entfernter Sonnen stammt, sondern von unseren Flügeln, weil wir zu Engeln werden. Das Schicksal ruft ein jeden von uns und hinter

Wenn es Sternschnuppen regnet und Wünsche vom Himmel fallen, wenn kalte Nächte von warmen Lichtern erhellt werden, wenn Erwachsene sich wieder wie kleine Kinder fühlen und Hektik und Stress von Liebe und Vorfreude überdeckt werden, dann ist es höchste Zeit zu sagen: Frohe Weihnachten! – Carina Jürgensmeyer

In einer so beschaffenen Welt gleicht der, welcher viel an sich selber hat, der hellen, warmen, lustigen Weihnachtsstube, mitten im Schnee und Eise der Dezembernacht. – Arthur Schopenhauer

Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang die Abendglocke läutet, Vielen ist der Tisch bereitet Und das Haus ist wohlbestellt. Mancher auf der Wanderschaft Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden. Golden blüht der Baum der Gnaden Aus der Erde kühlem Saft. Wanderer tritt still herein; Schmerz versteinerte die Schwelle. Da erglänzt in reiner Helle Auf

Der Sommer ist ein Nährer, der Winter ein Verzehrer. – deutsches Sprichwort

Heiße Sommer und kalte Winter bringen keine böse Zeit. – deutsches Sprichwort

Früchte schenkt der Herbst, schön durch Ernten ist der Sommer, der Frühling gewährt uns Blumen, durch wärmendes Feuer wird der Winter erträglich. – Ovid

Der Frühling sprießt Düfte, der Sommer streut Klee. Der Herbst malt die Farben, der Winter speiht Schnee. – Marion Gitzel

Ein schöner Wintertag macht keinen lustigen Vogel. – deutsches Sprichwort

Gute Bäume, die ihr die starr entblätterten Arme Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab! Ach, ihr müßt noch harren, ihr armen Söhne der Erde, Manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden Tag! Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden Frühling Euch; nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück? Harr geduldig, Herz,

Es wächst viel Brot in der Winternacht, weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat; erst wenn im Lenze die Sonne lacht, spürst du, was Gutes der Winter tat. – Friedrich Wilhelm Weber

Uns hat der Winter überall Schaden zugefügt. Heide und Wald, wo manch Stimme gar süß erklang, sind beide nun fahl. Sähe ich erst wieder die Mädchen auf der Straße Ball spielen! dann käme auch der Vögel Gesang zurück. Könnte ich den Winter nur verschlafen! Solange ich wach bleibe, grolle ich ihm, dass seine Macht so

Auf den eisbedeckten Scheiben fängt im Morgensonnenlichte Blum und Scholle an zu treiben… Löst in diamantnen Tränen ihren Frost und ihre Dichte, rinnt herab in Perlensträhnen… Herz, o Herz, nach langem Wähnen laß auch deines Glücks Geschichte diamantne Tränen schreiben! – Christian Morgenstern

Wie nun alles stirbt und endet Und das letzte Lindenblatt Müd sich an die Erde wendet In die warme Ruhestatt, So auch unser Tun und Lassen, Was uns zügellos erregt, Unser Lieben, unser Hassen Sei zum welken Laub gelegt. Reiner weisser Schnee, o schneie, Decke beide Gräber zu, Dass die Seele uns gedeihe Still und

Man läßt den Winter sich noch gefallen. Man glaubt, sich freier auszubreiten, wenn die Bäume so geisterhaft, so durchsichtig vor uns stehen. Sie sind nicht, aber sie decken auch nichts zu. – Johann Wolfgang von Goethe

Im Winterboden schläft, ein Blumenkeim, Der Schmetterling, der einst um Busch und Hügel In Frühlingsnächten wiegt den samtnen Flügel; Nie soll er kosten deinen Honigseim. Wer aber weiß, ob nicht sein zarter Geist, Wenn jede Zier des Sommers hingesunken, Dereinst, von deinem leisen Dufte trunken, Mir unsichtbar, dich blühende umkreist? – Eduard Mörike

Willkommen, lieber Winter, Willkommen hier zu Land! Wie reich du bist, mit Perlen Spielst du, als wär’ es Sand! – Elisabeth Kulmann

Um so ungleicher, gieriger und unsozialer die Wölfe im Rudel, um so schlechter ihre Überlebenschancen in harten Wintern. – Karl Talnop

Ein Busch so vieles in sich birgt, er selbst auch nicht im Winter stirbt, und wenn er mit den Dornen sticht, man ihm nicht gleich das Herze bricht, denn Blätter treibt er welche Macht, er später blüht in einer Pracht. Wer Dornenzweige bricht, versteht das ganze Leben nicht. – Karl Talnop

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