Wie’s im April und Mai war, so schließt man aufs Wetter im ganzen Jahr. – Bauernweisheit

Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut. – Johann Christoph Friedrich von Schiller

Ein Finger macht keine Hand, noch eine Blume den Frühling. – Aus Schlesien (17. Jahrhundert)

Frühling kommt erneut Auf alte Torheiten folgen Neue Torheiten – Kobayashi Issa

Wer im Frühling nicht sät, wird im Herbst nicht ernten. – Deutsches Sprichwort

Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling. – Johann Wolfgang von Goethe

Ein Tag im Frühling ohne Veilchenduft ist ein verlorener Tag. – Philippus Theophrastus Paracelsus

Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling. – Vincent van Gogh

Eine Viertelstunde Frühling ist mehr wert als ein Sack Gold. – Aus China

Für den Liebenden ist auch im Winter Frühling. – Aus Russland

Grüner Frühling – sogar der Unsinn blüht auf. – Friedrich Löchner

Der Frühling ist die Zeit der Pläne, der Vorsätze. – Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi

Grüne Augen bedeuten den Frühling der Seele. – Heinrich Heine

Regen im Frühling ist kostbar wie Öl. – Aus China

Der Frühling hat eine erlösende Kraft. – Wilhelm Busch

Eh noch der Lenz beginnt, Schnee von den Bergen rinnt, Singet das Vöglein schon Freudigen Ton. Noch blüht kein Veilchen blau, Noch ist der Wald so grau; Was mag das Vöglein Denn so erfreun? Wärme und heller Schein Hauchen ihm Ahnung ein: Bald kommt mit neuem Glück Frühling zurück. Voll dieser Fröhlichkeit Singts ob der

Der Frühling belebt, der Herbst inspiriert. – Daniel Mühlemann

Wie sich die Bäume wiegen im hellen Sonnenschein, wie hoch die Vögel fliegen, ich möchte hinterdrein, möcht jubeln über Tal und Höhn. O Welt, du bist so wunderschön im Mai’n. – Julius Rodenberg

Nun ist er endlich kommen doch In grünem Knospenschuh; “Er kam, er kam ja immer noch”, Die Bäume nicken sich’s zu. Sie konnten ihn all erwarten kaum, Nun treiben sie Schuß auf Schuß; Im Garten der alte Apfelbaum, Er sträubt sich, aber er muß. Wohl zögert auch das alte Herz Und atmet noch nicht frei,

Am grauen Strand, am grauen Meer Und seitab liegt die Stadt; Der Nebel drückt die Dächer schwer, Und durch die Stille braust das Meer Eintönig um die Stadt. Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai Kein Vogel ohne Unterlass; Die Wanderganz mit hartem Schrei Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei, Am Strande weht das Gras.

Das Leben ist ein trübes Und ödes Einerlei! – Ruft pessimistisch einer Und – geht am Glück vorbei. Wie ist das Leben wonnig, Ein sonnig-grüner Mai! – So spricht ein Liebespärchen Und – küßt sich dabei. Dies alles hört ein Dritter, Ein vielerfahrener Mann. Er denkt: es kommt im Leben Stets auf den Standpunkt an!

Na also! Frühling! Es ist Mai. Der Ober bringt kein Bier herbei. Er kratzt sich nur am Oberschenkel und hält den leeren Krug am Henkel. Dann ist‘s soweit. Der Stoff rollt an. Ein jeder säuft, so gut er kann. Bald fällt man rückwärts vom Gestühle. Wie denn? Na: endlich Maigefühle! Worauf man, während alles feiert,

ich hätt’ so gerne eine gabe eine einzige artige einzigartige gabe nur für mich. fliegen wenigstens schweben mit den tieren reden das all umfassen zaubern in andere zeiten reisen in seelen schauen die welt begreifen liebe in farben malen immer verstehen – Cosima Bellersen Quirini

Das kannst du nicht… Das kannst du nicht zwingen: daß die Knospen springen, eh’ die Sonne ihnen ihren Mai gebracht! Aber da, was hinter dir liegt, dich nicht schreckt mehr und unterkriegt: was Winter in dir abzustreifen in aller Stille … und Knospen zu reifen und dich zum Frühling durchzuringen… Das kannst du zwingen! –

Der Mai lockt ins Frei’. – Volksmund

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