Der Frühling zieht dem Winter die Schneedecke weg. – Siegfried Wache

Rotgoldne Blätterhände schweben gleich fallenden Fächern unter den Ahornbaum, weben ein buntes Gebilde in den Teppich aus Gräsern und Moos; laden uns ein zum Wandern und Träumen … ach, wieviel Schönheit und Lust finden wir wieder im Herbst – unter den Bäumen! – Ingrid Streicher

Erde dauernd wund vom Regen unendlich schwer scheint jeder Schritt alle Wege werden einsam der Herbst nimmt meine Seele mit … – Hans-Christoph Neuert

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken. – Khalil Gibran

In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken, man jahrelang im Moos liegen könnte. – Franz Kafka

Wer die Natur liebt, liebt auch die Bäume. Mitunter scheint mir, sie stünden uns fast näher als manches andere Leben, als sprächen sie eine Sprache, die dem, der ihr mit innerster Seele lauscht, verständlich ist, ohne sie mit dem Verstand zu verstehen. – Herbert Groening

Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens. – Hermann Hesse