Hirschbrunft

Hirschbrunft – ein Erlebnis für jeden Naturfreund

Die ersten Nächte mit kühleren Temperaturen, Frühnebel und Raureif kündigen nicht nur das Ende des Sommers an, Anfang September beginnt auch die Zeit eines einzigartigen Naturschauspiels: die Brunft der Hirsche.

In der Brunft, der Paarungszeit beim Rotwild, werden die sonst so friedlichen Geweihträger zu erbitterten Feinden und liefern sich ein Duell um den Titel des Platzhirsches.

Foto Innenteil Hirsch1 Hirschbrunft

Ein wahres Naturspektakel (Foto: Pixabay)

Überall aus den Waldgebieten schallen zu jener Zeit lautstark die Brunftrufe der majestätischen Tiere. Ein tiefes gewaltiges Röhren, das durch Mark und Bein geht. Ein Hirsch animiert dabei den anderen zum Brüllen. Mit den dröhnenden Brunftrufen weisen die Hirsche ihre Konkurrenz ab. Sind jedoch beide Hirsche gleich stark, kann es auch zum Kampf kommen. Dabei rasen die Tiere aufeinander zu und versuchen, sich mit ihrem Geweih wegzuschieben. Der Gewinner dieses Kampfes wird zum Platzhirsch und darf sich mit den weiblichen Tieren paaren. Die beschriebene Brunft, die bis Oktober dauert, ist für die Hirsche eine sehr anstrengende Zeit, in der manche Tiere bis zu einem Drittel ihres Körpergewichts verlieren.

Unser Tipp: Wer einmal dieses beeindruckende Naturspektakel erleben möchte, dem bietet sich im Naturpark Sauerland Rothaargebirge die Gelegenheit dazu. Auf eine Beobachtungstour zu den röhrenden Hirschen laden neben den Rangern des Landesbetriebs Wald und Holz auch einige Gästeführer ein.

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