Der Wiedehopf (Upupa epops)   An Auffälligkeiten ist dieser Vogel kaum zu überbieten. Während andere Vogelarten auf gute Tarnung bedacht sind und ihre Federkleider mit der Umgebung nahezu verschmelzen, scheint der Wiedehopf geradezu nach Aufmerksamkeit zu lechzen: Die schwarz-weiß gebänderten Flügel und das orangerote Gefieder könnten kontrastreicher kaum sein. Der Schnabel ist auffällig lang und

Die Rotbuche (Fagus sylvatica)   Die Blätter leuchten in kräftigem Grün, die Borke schimmert in silbrigen Grautönen – dennoch hat die Bezeichnung Rotbuche ihre Berechtigung: Sie verweist auf die leicht rötlichen Nuancen des Holzes im Vergleich zur Hain- oder Weißbuche. Wort Buche hat seinen Ursprung im indogermanischen Sprachraum und deutet auf die frühere Verwendung des

Die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros)   Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von maximal 4,5 Zentimetern und einem Gewicht von gerade einmal 5 Gramm ist die Kleine Hufeisennase eine wirklich winzige Vertreterin unter den heimischen Fledermausarten. Typisch für die Kleine Hufeisennase ist der abgerundete obere Sattelfortsatz auf der Nase, der tatsächlich den Eindruck macht, als säße ein Hufeisen

Die Gewöhnliche Schafgarbe ist eine Unterart der Gattung Schafgarben – sie allesamt gehören zu den Korbblütlern. Der wissenschaftliche Name Achillea geht auf den heldenhaften Achilleus zurück.

Dieser grünbehütete echte Ritterling ist nicht essbar und durch zu viel Düngung bedroht – der Grünling.

Er mag es feucht, wird von Insekten heiß geliebt, ist hier zwar noch anzutreffen, aber dennoch bedroht – der große Wiesenknopf.

Dieser ausdauernde Flieger ist noch nicht lange hier beheimatet und liebt Kleingewässer – die Wanderlibelle.

Er verwirrt mit seinem grellen Kleid die Vögel, ist abends unterwegs und wird leider immer seltener – der Braune Bär.

Sie führt einen Großteil ihres Lebens im Verborgenen, liebt saubere Gewässer und fährt oft aus der Haut – die Dänische Eintagsfliege.

Dieses filigrane Primelgewächs lebt im Wasser, hält sich mit den Wurzeln fest und nimmt dafür aber die Nährstoffe über die Blätter auf – die Wasserfeder.

Sie ist ein fotogener Grenzgänger, lebt versteckt, ernährt sich von allerlei Getier und bezieht schon im Sommer ihr Winterquartier – die Zauneidechse.

Sie ist bodenständig, eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Alge und fast überall anzutreffen – die Gewöhnliche Mauerflechte.

Er ist die größte heimische Marderart, zählt zu den besten Schwimmern und stellt hohe Ansprüche an seinen Lebensraum – der Fischotter.

Sie ist klein, aber auffällig durch ihre roten Fruchtkörper und in Europa noch weit verbreitet – die Finger-Scharlachflechte.

Er braucht nicht viel, beherbergt eine illustre Gesellschaft an Pflanzen und Tieren und ist leider am Verschwinden – der Borstgrasrasen.

Diese sagenhafte Pflanze sieht gut aus, heilt, schmeckt gut im Salat und ist auch als Kaffee-Ersatz bekannt – die Wegwarte.

Man riecht sie, bevor man sie sieht, aber bei Fliegen ist sie der absolute Renner – die Stinkmorchel.

Hier ist der wärmeliebende Geselle noch relativ oft anzutreffen- sich labend an Heidelbeeren und Klee – der Grüne Zipfelfalter.

Er senkt zwar kein Fieber, hilft aber bei allerlei Leiden und der Verlandung von Sumpfgebieten. Außerdem dient er großen Insekten als Nahrungsquelle – der Fieberklee.

Die wegen ihrer Zeichnung so benannte Libelle liebt Liebe in der Sonne und nasse Standorte, die es immer weniger gibt – die Speer-Azurjungfer.

Robinia pseudoacacia lautet der lateinische Name der aus Nordamerika stammenden Baumart, die der französische Botaniker und königliche Hofgärtner Jean Robin in Europa eingeführt hat.

Jetzt zur Frühlingszeit kann man sie wieder sehen, wie sie sich sonnt, auf Jagd geht oder sich paart – die Zauneidechse.

Ob Heilstollen oder Krankenhaus – der Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale lädt in diesem Jahr zu Entdeckungen historischer Orte der Heilung und Gesundheit ein.

Dieses Symbol für Frieden, Liebe und den Heiligen Geist, Sinnbild für Sanftmut und Friedfertigkeit, ist arg in Bedrängnis geraten – die Turteltaube.

Dieses nützliche, possierliche, an das unterirdische Leben bestens angepaßte Tier gilt nicht gerade als Liebling des Gärtners – der Maulwurf.

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