Sie ist ein fotogener Grenzgänger, lebt versteckt, ernährt sich von allerlei Getier und bezieht schon im Sommer ihr Winterquartier – die Zauneidechse.

Sie ist bodenständig, eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Alge und fast überall anzutreffen – die Gewöhnliche Mauerflechte.

Er ist die größte heimische Marderart, zählt zu den besten Schwimmern und stellt hohe Ansprüche an seinen Lebensraum – der Fischotter.

Sie ist klein, aber auffällig durch ihre roten Fruchtkörper und in Europa noch weit verbreitet – die Finger-Scharlachflechte.

Er braucht nicht viel, beherbergt eine illustre Gesellschaft an Pflanzen und Tieren und ist leider am Verschwinden – der Borstgrasrasen.

Diese sagenhafte Pflanze sieht gut aus, heilt, schmeckt gut im Salat und ist auch als Kaffee-Ersatz bekannt – die Wegwarte.

Man riecht sie, bevor man sie sieht, aber bei Fliegen ist sie der absolute Renner – die Stinkmorchel.

Hier ist der wärmeliebende Geselle noch relativ oft anzutreffen- sich labend an Heidelbeeren und Klee – der Grüne Zipfelfalter.

Er senkt zwar kein Fieber, hilft aber bei allerlei Leiden und der Verlandung von Sumpfgebieten. Außerdem dient er großen Insekten als Nahrungsquelle – der Fieberklee.

Die wegen ihrer Zeichnung so benannte Libelle liebt Liebe in der Sonne und nasse Standorte, die es immer weniger gibt – die Speer-Azurjungfer.

Robinia pseudoacacia lautet der lateinische Name der aus Nordamerika stammenden Baumart, die der französische Botaniker und königliche Hofgärtner Jean Robin in Europa eingeführt hat.

Jetzt zur Frühlingszeit kann man sie wieder sehen, wie sie sich sonnt, auf Jagd geht oder sich paart – die Zauneidechse.

Ob Heilstollen oder Krankenhaus – der Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale lädt in diesem Jahr zu Entdeckungen historischer Orte der Heilung und Gesundheit ein.

Dieses Symbol für Frieden, Liebe und den Heiligen Geist, Sinnbild für Sanftmut und Friedfertigkeit, ist arg in Bedrängnis geraten – die Turteltaube.

Dieses nützliche, possierliche, an das unterirdische Leben bestens angepaßte Tier gilt nicht gerade als Liebling des Gärtners – der Maulwurf.

Dieser unscheinbare Höhlenbewohner paart sich unterirdisch, läßt den Nachwuchs aber im Wasser aufwachsen – die Höhlenstelzmücke.

Er ist der giftigste heimische Pilz, für viele Bäume, mit denen er in Symbiose lebt, aber sehr nützlich – der grüne Knollenblätterpilz.

Wer kennt es nicht aus Kindheitstagen, das kleine rote Mehlfässchen mit dem süßlich mundenden Inhalt –gern wurde es genascht auf spätsommerlichen Streifzügen durch Feld und Flur. In Notzeiten wurde das Fruchtfleisch einst zu einer Art Mehl gemahlen oder als Mus verarbeitet. Mehlfässchen ist nur eine der vielen Bezeichnungen, die man dem Weißdorn gegeben hat –

Dieser pelzige Geselle ist nicht wählerisch, hält “Winterschlaf” und ist bei uns glücklicherweise noch zahlreich anzutreffen – die Rostrote Mauerbiene.

Sie ist Deutschlands kleinste Libellenart, ein Spätzünder und behält gern den Überblick – die Schwarze Heidelibelle.

Dieses hübsche, anspruchslose Gewächs ist eine vielseitig einsetzbare Heilpflanze – das echte Johanniskraut.

Er wird liebevoll “Schachi” genannt, liebt lila Blüten, trägt eher schwarz-weiß statt bunt und läßt den Nachwuchs auf den Boden fallen – der Schachbrettfalter.

Dieser gepunktete, nachtaktive Schwärmer hat zwei Kleider und faltet Taschen für seinen Nachwuchs – der Bergmolch.

In bunten Küchen- und Kräuterbeeten summt es, Radieschen und Karotten gedeihen in Reih und Glied – eine Idylle, die jedoch immer seltener zu finden ist.

Dieser durch die Landwirtschaft gefährdete, gut getarnte Bodenbrüter erfreut uns mit seinem Gesang, der der Reviermarkierung dient – die Feldlerche.

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