Dieser unscheinbare Höhlenbewohner paart sich unterirdisch, läßt den Nachwuchs aber im Wasser aufwachsen – die Höhlenstelzmücke.

Er ist der giftigste heimische Pilz, für viele Bäume, mit denen er in Symbiose lebt, aber sehr nützlich – der grüne Knollenblätterpilz.

Wer kennt es nicht aus Kindheitstagen, das kleine rote Mehlfässchen mit dem süßlich mundenden Inhalt –gern wurde es genascht auf spätsommerlichen Streifzügen durch Feld und Flur. In Notzeiten wurde das Fruchtfleisch einst zu einer Art Mehl gemahlen oder als Mus verarbeitet. Mehlfässchen ist nur eine der vielen Bezeichnungen, die man dem Weißdorn gegeben hat –

Dieser pelzige Geselle ist nicht wählerisch, hält “Winterschlaf” und ist bei uns glücklicherweise noch zahlreich anzutreffen – die Rostrote Mauerbiene.

Sie ist Deutschlands kleinste Libellenart, ein Spätzünder und behält gern den Überblick – die Schwarze Heidelibelle.

Dieses hübsche, anspruchslose Gewächs ist eine vielseitig einsetzbare Heilpflanze – das echte Johanniskraut.

Er wird liebevoll “Schachi” genannt, liebt lila Blüten, trägt eher schwarz-weiß statt bunt und läßt den Nachwuchs auf den Boden fallen – der Schachbrettfalter.

Dieser gepunktete, nachtaktive Schwärmer hat zwei Kleider und faltet Taschen für seinen Nachwuchs – der Bergmolch.

In bunten Küchen- und Kräuterbeeten summt es, Radieschen und Karotten gedeihen in Reih und Glied – eine Idylle, die jedoch immer seltener zu finden ist.

Dieser durch die Landwirtschaft gefährdete, gut getarnte Bodenbrüter erfreut uns mit seinem Gesang, der der Reviermarkierung dient – die Feldlerche.

Trotz guter Anpassung an die Umwelt und guter Spürnase – der Rasenmäher zählt mit zur häufigsten Todesursache dieses Tieres – das Reh.

Das Gestein des Jahres 2019 ist vielerorts nicht wegzudenken und prägend für das Antlitz ganzer Regionen.

Dieses bizarre Geschöpf fällt auf – sein Aussehen, seine Nahrungsbeschaffung und auch sein Paarungsverhalten sind nicht alltäglich – die Skorpionsfliege.

Aus den unterschiedlichsten Gründen und mit großem Aufwand und viel Fachwissen legten Menschen in der Vergangenheit Höhlen tief im Untergrund an.

Sie ist nicht nur Nektarlieferant für Bienen, ihre Früchte dienen uns als Nahrungsmittel und auch das Holz ist begehrt – die Ess-Kastanie.

Dieses scheue Wildtier fühlt sich in naturnahen Wäldern am wohlsten und kommt auch in unserem Naturpark vor – die Wildkatze.

Der Dreistachelige Stichling gilt als überaus gewandter Schwimmer und kommt in nahezu ganz Europa vor.

Er ist ein Kosmopolit und nebenbei auch echt lecker, aber leider nicht mehr so häufig wie früher anzutreffen – der Wiesen-Champignon.

Dieser haarige, leider selten gewordene Geselle zeigt sich gleich im Frühjahr nach der Winterstarre vor allem an Weidenkätzchen – der Große Fuchs.

Hochgiftig und trotzdem Heilpflanze, ja sogar auch anderweitig sehr nützlich – kein Widerspruch bei diesem schönen Wolfsmilchgewächs – dem Rizinus.

Dieser Frühaufsteher geht schon zeitig im Jahr gut getarnt durch seine braune Farbe auf Brautschau – der Grasfrosch.

Dieser uns vertraute stimmgewaltige und hübsche Sing- und Zugvogel ist durch die industrielle Landwirtschaft vom Aussterben bedroht – der Star.

Dieser flinke, lichtscheue Höhlenbewohner ernährt sich gern Blättern und macht auch mal ‘ne Rolle – der schwarze Schnurfüßer.

Normalerweise sind Blattflechten komplett mit dem Untergrund verwachsen, doch nicht so bei der Fransen-Nabelflechte, die zentral an einer Stelle (Nabel) am Gestein festsitzen.

Diese schöne, feingliedrige Pflanze mit dem Beinamen “Straußenfedermoos” findet sich auch auf kargen Kalkfelsen zurecht – das Weiche Kammmoos.

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