Wildwetterwandern im Naturpark Sauerland Rothaargebirge

„Es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt nur schlechte Kleidung“ Diesen Spruch hat bestimmt jeder Sauerländer schon mal gehört. Und es stimmt, denn Sonne, Schnee, Regen oder Frost – bei jedem Wetter lohnt sich eine Wanderung.

Auch bei wildem Wetter, so wie es in den Wintermonaten oft der Fall ist, lassen sich Highlights am Wegesrand entdecken. Wie schön ist es doch, wenn der Schnee unter den Schuhen knirscht oder die Eisblumen an den Ästen hängen.

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Welch’ herrlicher Anblick: Das Wegezeichen für den Fernwanderweg “Sauerland-Höhenflug” getoppt mit Eisblumen (Foto: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)

Ein Beispiel: Bei eisigem und nebligem Wetter hieß es im Januar für die Autorin dieses Artikels wetterfeste Klamotten anziehen und raus auf den Qualitätswanderweg Sauerland-Höhenflug.  Gestartet wurde am Sportplatz des Sportclubs Listernohl-Windhausen-Lichtringhausen.

Bei Schnee und Eis startete der rund einstündige Spaziergang über eine Wiese und einen Pfad Richtung Windhausen mit dem Ziel der Rasthütte Vierkreuze. Der Nebel lässt zwar die Aussicht entlang des Wanderweges nur erahnen, dafür verleiht er der Wanderung eine geheimnisvolle Stimmung. Was wird sich wohl auf dem Weg, Schritt für Schritt, enthüllen?

Überall können von Eis und Schnee geformte Kunstwerke entdeckt werden – mal durch die Natur entstanden, aber manchmal auch durch Menschenhand.

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Kunstwerke, die mal durch die Natur entstanden oder durch Menschenhand geformt, sind zu betrachten (Foto: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)

Und dies ist erst der Anfang der Entdeckungsreise! Weiter dem gelben Sauerland-Höhenflug-Markierungszeichen folgend, gelangt der Wanderer auf den Kater-Holzig-Weg. Wo man auch hinschaut, überall am Wegesrand tauchen Kunstwerke in der Natur auf. Hier kommt man nur langsam voran, denn immer wieder tauchen neue Kreationen auf, die es näher zu betrachten lohnt.

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Unterwegs auf dem Kater-Holzig-Weg (Foto: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)

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Immer wieder tauchen entlang des Kater-Holzig-Weg neue Kreationen auf (Foto: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)

Der Sauerland-Höhenflug verläuft weiter durch die Ortschaft Windhausen bis zum Aussichtspunkt Rehbigenholte. Leider ist auch hier durch den Nebel die Aussicht verdeckt. Dafür kommen die knochigen Bäume entlang des Pfades umso besser zur Geltung. Nachdem wir den Pfad verlassen haben, erreichen wir auch schon bald unser Etappenziel: die Schutzhütte Vierkreuze, die im Inneren auch künstlerisch gestaltet wurde!

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Angelangt am Aussichtspunkt Rehbigenholte (Foto: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)

Ein toller Wegeabschnitt des Sauerland-Höhenflug und damit unser Spazier-Tipp, der viele tolle (künstlerische) Highlights bietet – bei jedem Wetter!

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Das Etappenziel: die Schutzhütte Vierkreuze, die im Inneren auch künstlerisch gestaltet wurde! (Foto: Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.)

Etappeninfos:

Startpunkt: Sportplatz des Sportclubs Listernohl-Windhausen-Lichtringhausen (genügend kostenlose Parkplätze vorhanden)

Ziel: Schutzhütte Vierkreuze in Attendorn

Entfernung: 6 km; 1 Stunde Gehzeit (da es aber viel zu entdecken gibt, wird eine großzügige Zeitplanung empfohlen)

Höchste Punkt: 502 Meter (Schutzhütte Vierkreuze)

Niedrigster Punkt: 450 Meter (Windhausen)

Gute Wanderschuhe empfohlen

Weitere Wandertipps gibt es hier auf der Seite des Naturpark Sauerland Rothaargebirge zum Sauerland-Höhenflug unter www.sauerland-hoehenflug.de

 

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