Infoveranstaltung „Alt wie ein Baum möchte ich werden… – Baum- und Klimaschutz in der Gemeinde Wandlitz“

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Infoveranstaltung “Baum- und Klimaschutz in der Gemeinde Wandlitz (Foto: Jörg-Peter Rosenfeld)

Die Gemeinde Wandlitz verfügt über einen großen Bestand an Bäumen und Gehölzen. Doch wie gehen wir mit diesem enormen Schatz um? Wie können wir den Spagat zwischen dem fortschreitenden Wachstum der Gemeinde und dem Erhalt ihres sie prägenden Grüns meistern? Welche neuen Herausforderungen bringt der Klimawandel sowohl für die Erhaltung alter Bäume als auch für Neupflanzungen mit sich? Was können wir als Gemeinde und auch jeder einzelne für den Baum- und Klimaschutz tun?

Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung vom Naturpark Barnim und der Bürgerinitiative Baumschutz der Ehrenamtsagentur Wandlitz „Alt wie ein Baum möchte ich werden… – Baum- und Klimaschutz in der Gemeinde Wandlitz“, die am 27. November 2019, von 16.00 – 18.00 Uhr, im voll besetzten großen Saal des Barnim-Panoramas stattfand.

Es referierten:

Prof. Dr. Jörg Schumacher; Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, sprach zu Fragen aus dem Bereich der Phytopathologie von Bäumen und speziell zu den praktischen Konsequenzen aus der Forschung zu Trockenstress bei Bäumen.

Andreas Pachali; Bereichsleiter der Barnimer Baumschulen Biesenthal zeigte die mehrjährige Anzucht von Gehölzen am Beispiel eines Straßenbaumes, um die Menschen für die Bedeutung ihrer richtigen Standortwahl und Pflege zu sensibilisieren und auf die Langfristigkeit der Planung in der Baumschule aufmerksam zu machen. Das betrifft auch die gegensätzliche Zielstellung „Gebietsheimische Gehölze“ vs. „Klimabäume“, die zu neuen Problemen führt, wenn es um die langfristige Auswahl geeigneter Gehölzarten geht und dabei die Klimaveränderungen im Gegensatz zu den gesetzlichen Grundlagen stehen.

M. Sc. Max Backhoff Baumsachverständiger/European Treeworker, Eberswalde (Firma Eichkater) berichtete aus seiner Arbeit als Baumsachverständiger und zeigte Möglichkeiten auf, wo aus seiner Sicht die Stellschrauben für ein nachhaltiges Baummanagement liegen, z. B. Artenschutzaspekte, fundierte Baumkontrollen, Qualitätssicherung der Baumpflege, fachlich sinnige Maßnahmen, Umgang mit Vergabeordnungen an Firmen, etc.

Nachdem die Fachvorträge verschiedene Perspektiven auf den Baum- und Klimaschutz aufgezeigt hatten, gab es eine angeregte und konstruktive Diskussion.

Im Gefolge hatte die Veranstaltung mehrere, unmittelbare, positive Effekte. So stieg die Anzahl der Anträge auf Baumpatenschaften und im Januar wird es ein Treffen zwischen der Bürgerinitiative Baumschutz, dem Bauhof und dem Bürgermeister geben.

Ein Beitrag von Naturpark Barnim

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