Blick zurück nach vorn – Naturparkführer*Innen berichten

Wilde Waldwunder bei Winzenweiler

Wer kennt dieses Grenzsymbol Blick zurück nach vorn   Naturparkführer*Innen berichten

Steinernes Grenzsymbol

„Mit allen Sinnen den Wald erleben“ so war die Juli-Exkursion von Naturparkführer Karl- Dieter Diemer angekündigt. Diemer entführte die Teilnehmer in ein abgelegenes Waldgebiet bei Winzenweiler. Dort konnten sie sich beim „Spiegelgang“ fühlen, als ob sie auf einem Baumwipfelpfad unterwegs wären. Und das obwohl sie sich nur einem Handspiegel beim Laufen unter den Bäumen an die Nase hielten. Nadelbäume lassen sich auch durch fühlen und riechen unterscheiden, das war bei der „klebenden Kiefer“ und der „Duftenden Douglasie“ mindestens genauso deutlich wie bei dem Spruch „Fichte sticht, Tanne nicht“.

Sich als menschlicher Fotoapparat mal nur einem ganz bestimmten Ausschnitt des Waldes zu widmen fanden die Teilnehmer interessant. Eine Baummeditation direkt an der Kante einer der typischen Waldklingen auf einem umgestürzten Baum sitzend zu erleben, das war dann schon etwas Besonderes.
Dazwischen gab es natürlich auch jede Menge Informationen zur Waldbewirtschaftung. „Sollten die Fahrspuren die beim Holzrücken mit schweren Maschinen entstehen nicht renaturiert werden?“ fragten die Teilnehmer. „Wenn sich in solchen Fahrspuren trotz langer Trockenheit jede Menge Molche halten, dann ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten.“, war hierzu die Antwort des Naturparkführers.
Aber der Wald gab auch ihm ein Rätsel auf, das Diemer nicht spontan beantworten konnte: Ein rätselhaftes Symbol auf einem Grenzstein, das er vorher auch noch nie so gesehen hatte. Dass unterhalb dieses Symbols gerade noch die württembergische Hirschstange als Zeichen einer Grenze zum staatlichen Wald zu erkennen ist, half nicht richtig weiter.
Mit dem Bestimmen und Sammeln von Blüten am Rand des Waldwegs endete die von den Teilnehmern mit viel Lob bedachte Rundstrecke.

Ein Beitrag von Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

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