Einblicke in die Welt der Honigbienen

Erlebnistipp am 21. August 2017

Das Bienenjahr im Naturpark

500 17 Bienenjahr Fotoseite VDN Ulrike Sobick  Einblicke in die Welt der Honigbienen

Foto: VDN Fotoseite, Ulrike Sobick

Ebenso wie »Nutzpflanzen« und »Wildpflanzen« unterschieden werden, so werden alle wildlebenden Bienenarten als »Wildbienen« bezeichnet, um sie von den »Nutzbienen«, die zur Honiggewinnung oder Nutzpflanzenbestäubung eingesetzt werden, zu unterscheiden. Biene Maja würde wohl zur Art Apis mellifera gehören, die weltweit am weitesten verbreitete Honigbiene. 40.000-60.000 Individuen können im Frühsommer in einem Bienenvolk leben, im Winter sind es bis zu 20.000 Bienen. Und alles ist perfekt organisiert: es gibt die
Königin, die zur Brutzeit bis zu 2.000 Eier am Tag legt und sozusagen die Mutter des gesamten Bienenstaates ist. Die Arbeiterinnen sammeln Nektar und Pollen, produzieren Honig, Wachs und Propolis, füttern die Königin und die Larven, reinigen, kühlen und heizen den Stock und halten Wache. Zwischen April und Juli leben noch die Drohnen, die männlichen Bienen, mit im Volk. Sie besitzen große Augen, haben keinen Giftstachel, sind etwas größer als die Arbeiterinnen und für die Fortpflanzung verantwortlich. Alle zusammen bilden sie den sogenannten Bien – den Superorganismus Bienenvolk.

Vielfalt aus Pollen und Nektar

Während der Vegetationszeit sammeln die Honigbienen Nektar und Pollen als Vorrat für den Winter. Da sie gemeinsam als Volk überwintern, ist ihr Sammeleifer sehr stark ausgeprägt. Honigbienen sind überwiegend blütenstet. Das bedeutet, dass Pflanzenarten, sogenannte Bienentrachtpflanzen, solange angeflogen werden, wie sich deren Nektarausbeute für die Honigbiene lohnt. Nach der Honigernte müssen die
Honigbienen zugefüttert werden, damit sie im Winter nicht verhungern.
Dies geschieht durch Zuckerwasser oder durch Überlassen einer bestimmten Menge Honig. Honigbienen produzieren nicht nur Honig, sondern auch Wachs und Propolis. All diese Produkte nutzt auch der Mensch für sich, ob in Lebensmitteln, Kosmetika oder als Medikament.

Ein Beitrag von Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

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