Die Schachblume

Schachblumen Susanne Jost Die Schachblume

Schachblumen auf den Wiesen im Sinngrund (Foto: Susanne Jost)

Die Schachblume oder auch Schachbrettblume (Fritillaria Meleagris) ist eine botanische Rarität, die jedes Frühjahr zahlreiche Besucher in den Sinngrund lockt.

Ursprünglich stammt das Liliengewächs aus dem Mittelmeerraum bzw. Vorderasien. Man vermutet, dass die Schachblume im 15. Jahrhundert als Gartenpflanze nach Mitteleuropa gebracht wurde, unter anderem auch in den Sinngrund.

Die Schachblume bervorzugt sonnige Standorte und verträgt kaum Beschattung. Ihr ökologischer Schwerpunkt liegt auf nassen, zum Teil überschwemmten, mäßig stickstoffreichen Lehm- und Tonböden. Dieser Standort befindet sich in den Feuchtwiesen der beiden aneinander angrenzenden Naturschutzgebiete „Sinngrund“ bei Obersinn und Sinnwiesen von Altengronau an der Sinn. Dort gibt es das größte zusammenhängende Vorkommen der Schachblume in Deutschland.

Trotz ihres großen Vorkommens im Sinngrund ist die Schachblume in Deutschland stark gefährdet und gilt nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) in den einzelnen Bundesländern als besonders geschützt. Das Pflücken oder Ausgraben der Pflanzen ist daher streng verboten. Gärtnereien bieten alternativ Zuchtpflanzen an.

Die Schachblume blüht meist in der zweiten April- und ersten Maihälfte. Unsere Naturparkführer/innen bieten in diesem Zeitraum zahlreiche Führungen auf den Wiesen des Sinngrundtals an, zum Beispiel im Rahmen des Schachblumenfests am 18. und 19. April in Obersinn.

Ein Beitrag von Naturpark Spessart

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