„In die Waldatmosphäre eintauchen“ – dies bedeutet das japanische Shinrin Yoku, zu Deutsch „Waldbaden“. Viele Naturparke bieten bereits Kurse an, in denen man beim Waldbaden in die Heilkräfte des Waldes eintauchen kann.

Die NaturparkWelten im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein veranschaulichen die Vielfalt des Naturparks Bayerischer Wald informativ, eindrucksvoll und spannend. Die Ausstellungen sind barrierefrei angelegt.

Der berühmte Pichlsteiner-Eintopf wurde im Bayerischen Wald erfunden. In der Ortschaft Grattersdorf betrieb in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Wirtin Auguste Winkler ein Wirtshaus. Ihr Eintopf wurde vermutlich nach dem nahegelegenen Büchelstein benannt, wo auf einer Waldwiese das „Büchelsteiner Fest“ gefeiert wurde. Das schnell zubereitete, warme Gericht erfreute sich dort allgemeiner Beliebtheit. Ab dem Jahr 1874 trafen sich die Bürger von Regen traditionell am Kirchweihmontag zum „Pichelsteiner Essen“, das bis heute als „Pichelsteiner Fest“ gefeiert wird.

Im Südosten der Bundesrepublik, zwischen der Donau und den Hochlagen entlang der bayerisch-böhmischen Grenze liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Er gehört zu den größten und ältesten Naturparken Deutschlands und ist Teil des größten zusammenhängenden Waldgebietes Mitteleuropas. Sechs Naturparkinfostellen und über 35 Naturerlebnispfade geben vor Ort Auskunft über ökologische Zusammenhänge und ermöglichen über das Erleben mit allen Sinnen einen neuen Zugang zur Natur.

ist bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Naturpark-Botschafter im Naturpark Bayerischer Wald. Warum ihn seine Heimat mit Stolz erfüllt, verrät er uns gerne.