Vielfältig, besonders, schützenswert: Das sind nur drei Begriffe mit denen sich der circa 560 km2 große Naturpark Nassau beschreiben lässt. Hier im Rheinischen Schiefergebirge zwischen den Städten Montabaur im Norden, Diez im Osten, Nastätten im Süden und Lahnstein im Westen finden Einheimische und Besucher eine bemerkenswerte Tier- und Pflanzenwelt, eingebettet in eine herrliche Landschaft.

Erkundung der Lahn mit dem Kanu, Hausboot oder auf einem Stand-Up-Paddle-Board und das Obere Mittelrheintal auf einer Schiffstour erleben.

Einige der Tagebucheinträge Goethes klingen wie aus einem Reiseführer entnommen, der im Prinzip auch heute noch Geltung hätte. So hat der wahrscheinlich größte deutsche Dichter auch im Gebiet des Naturparks Nassau seine Spuren hinterlassen.

Die Blütezeit des Weinbaus an der Lahn war Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts. Das Kloster Arnstein, 1139 gegründet, hatte bereits zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert mit Weinbergen von Laurenburg bis Lahnstein, zeitweise sogar an Rhein und Mosel, für eine beachtliche Ausdehnung des Anbaugebietes gesorgt.

Der Dibbedotz, auch Döppekooche, Dibbekochen oder Dibbelabbes genannt ist ein Traditionsgericht aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz und war ursprünglich ein „Arme-Leute-Essen“.

Mit einem Foto ausgelassen spielender Hunde belegte Roland Heinrichs den ersten Platz des Monats Oktober im Fotowettbewerb „Augenblick Natur!“ 2018 und beweist damit, auch auch Tiere die Vorweihnachtszeit genießen.

Das Projekt „Natur erleben verbindet“ wurde als offizielles Projekt im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für Alle“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Auf der Projekt-Website www.katzensprung-deutschland.de werden jetzt die 50 überzeugendsten Beispiele und Reiseziele in Deutschland vorgestellt.

Burgen sind heute ein wichtige Baudenkmäler, Kulturgut und Teil des gewachsenen kulturellen Erbes. In vielen Naturparken gibt es diese Zeugen einer wechselvollen Geschichte.