Strategie bis 2020 steht: Dübener Heide für neue EU-Förderphase startklar

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(C) Europäische Union

Das Bewerberkonzept für die neue EU-Förderphase bis 2020 für den sächsischen Teil der Dübener Heide ist fertig und wird jetzt dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft zur Bestätigung zugestellt. In über 20 Workshops unter großer Bürgerbeteiligung wurden in den vergangenen Monaten vom Institut für angewandte Geoinformatik und Raumanalysen Dessau aufbauend auf die bisherige Strategie neue Schwerpunkte gesetzt. Handlungsfelder sind die Bereiche Beschäftigung, Natur und Heimat. Im Fokus der neuen EU-Förderphase stehen eine ökologische, soziale und wirtschaftliche Weiterentwicklung der Heide als Naherholungs- und Gesundheitsregion. Insgesamt steht voraussichtlich ein Budget von 6,9 Millionen Euro zur Verfügung. Priorität haben Investitionen in eine zukunftsfähige und demografischen Entwicklungen berücksichtigende Verkehrs- und Nahversorgungsinfrastruktur. Dafür sollen 2,9 Millionen Euro investiert werden. Weitere 1,6 Millionen Euro sind für Leerstandsmanagement von Gebäuden und die Förderung von Wohn- und Gewerbeansiedlungen gedacht. Über eine Million Euro soll dem Bereich Fachkräftepotenzial und Förderung von Unternehmen und Existenzgründungen zur Verfügung stehen, über 600 000 Euro für die Profilierung als qualitativ hochwertige, weitgehend barrierefreie Gesundheits-, Naturerlebnis- und Outdoor-Region. Nicht zu vergessen der Bereich Naturschutz und Förderung der Artenvielfalt.

„Es gibt bereits viele Ideen und wir haben die Strategie mit zahlreichen Projekten unterlegt“, sagt Roland Märtz, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) im sächsischen Teil der Dübener Heide. „Das Konzept ist ein gutes Ergebnis für die Region.“ Von den EU-Geldern können Kommunen, Unternehmen, Institutionen und Privatakteure profitieren, wenn ihr entsprechendes Vorhaben zur Entwicklungsstrategie passt. Bislang liegen der LAG Sachsen über 150 Projektideen vor. Projektträger erhalten maximal 150 000 Euro Fördergeld. Voraussichtlich im vierten Quartal können die ersten Vorhaben bestätigt werden.

Im anhaltischen Teil der Dübener Heide wird derzeit ebenfalls an einem Bewerberkonzept für die neue EU-Phase gearbeitet, das auf die selben Handlungsfelder setzt wie im sächsischen Teil. Es wird im März vorliegen. In den nächsten Wochen werden dazu zahlreiche Workshops stattfinden. „Spannend insgesamt sind Themen wie bürgerschaftliches Engagement, Artenschutz und Regionalentwicklung, Mobilität und die Anbindung der Dübener Heide an Leipzig-Halle mit der Schaffung einer Willkommenskultur für Städter, also dass man sich wohlfühlt, hier auf dem Land zu leben“, sagt Thomas Klepel, Vorsitzender der LAG im anhaltischen Teil der Dübener Heide.

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