Naturschutz im Naturpark Münden

Der Landkreis Göttingen fördert die Pflege besonders wertvoller Lebensräume wie Magerrasen oder Feuchtwiesen.
Durch die Pflege solcher durch extensive Beweidung oder Mahd vor vielen Jahrhunderten entstandenen Lebensräume wird eine historische Nutzungsform unserer Kulturlandschaft erhalten. Außerdem sind etwa Kalkmagerrasen Lebensraum für seltene Pflanzenarten (z.B.Orchideen, Enziane) und Tierarten (Tagfalter, Heuschrecken, Reptilien).

Der Naturpark Münden unterstützet den Landkreis Göttingen, indem z.B. Magerrasenflächen an der Emme, in der Nähe von Atzenhausen oder bei Wetenborn ab August gemäht werden, um seltene Arten zu fördern.

Damit nicht zuviel Nährstoffeintrag auf der Fläche herrscht, wird das Mähgut per Hand abgetragen.

Auf dem Foto ist eine Magerrasenfläche in der Nähe von Atzenhausen zu sehen.

Weitere Naturschutzprojekte im Naturpark Münde sind z.B. die Unterhaltung des ehemaligen Hutewaldes an der Langen Bahn, Streuobstwiesenpflege, Amphibienschutz, Offenhaltung der Wiesen im Endschlagbachtal durch Beweidung, Beweidung des Hühnerfeldmoores mit Rindern und Islandpferden oder der wieder renaturierte Zufluss der Nieme in die Weser bei Bursfelde.

 

Ein Beitrag von Naturpark Münden

Naturpark Münden

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